Gesundheitsportal
Inhaltsbereich
Kalendereintrag © Gina Sanders

Unzuverlässige Verhütungsmethoden

Verhütungsmethoden gibt es heutzutage viele. Während manche Verhütungsmittel bei korrekter Anwendung zuverlässig vor einer Schwangerschaft schützen, gibt es Verhütungsmethoden die als nicht sehr zuverlässig gelten. Zu den Methoden, die nicht zur Verhütung empfohlen werden,  zählen u.a. die Kalender-, Schleim- und Temperaturmethode.

Die Kalendermethode

Bei der Kalendermethode – auch als Knaus-Ogino-Methode bekannt – muss die Frau über einen Zeitraum von einem Jahr ihre Zykluslänge (von einer Monatsblutung zur nächsten) genau aufschreiben. Anhand dieser eher unsicheren Methode der Empfängnisverhütung (Pearl-Index 14–35) wird ein Durchschnittswert für die wahrscheinlich fruchtbaren Tage ermittelt.

Entwickelt wurde die Kalendermethode von dem österreichischen Arzt Hermann Knaus und dem japanischen Arzt Kyusaku Ogino. Sie untersuchten, wann eine Frau ihren Eisprung hat und wann die größte Wahrscheinlichkeit für sie besteht, schwanger zu werden. 

Der Coitus interruptus

Beim Coitus interruptus („Rückzieher“) zieht der Mann während des Geschlechtsverkehrs sein Glied vor dem Samenerguss aus der Scheide. Der „Rückzieher“ ist sehr unsicher (Pearl-Index 10–20), da schon vor dem Samenerguss Samenzellen in die Scheide gelangen können. Außerdem gelingt es dem Mann nicht immer, sein Glied rechtzeitig aus der Scheide zu ziehen.

Drucken RSS-Feed Teilen Feedback
Zum Seitenanfang springen Transparente Grafik zwecks Webanalyse