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Pärchen liest im Bett Zeitung © Astock

Libidoverlust: Ursachen

Der Libidoverlust (sexuelle Luststörung bzw. Appetenzstörung) zählt zu den sexuellen Funktionsstörungen. Er ist charakterisiert durch ein vermindertes sexuelles Verlangen das Frauen und Männer gleichermaßen betrifft. Die American Psychiatric Association definiert eine Libidostörung, als ständigen oder wiederkehrenden Mangel oder völlige Abwesenheit sowohl sexueller Phantasien, als auch fehlendes Verlangen nach sexuellem Aktivwerden. Nicht zu verwechseln ist die sexuelle Luststörung mit einer sexuellen Aversion, bei der die Vorstellung von sexuellen Kontakten mit negativen Gefühlen (z.B. Ekel) oder sogar Angst verbunden ist . . .

Die Ursachen für mangelnde Lust bzw. vermindertes sexuelles Verlangen sind vielfältig und können sowohl körperlich als auch psycho-sozial bedingt sein.

Mögliche körperliche Ursachen

Mögliche psycho-soziale Ursachen

Neben den körperlichen Ursachen können auch psychische und soziale Faktoren zu Lustlosigkeit führen. Dazu zählen u.a.:

  • Individualpsychologische Faktoren: Stress, Minderwertigkeitsgefühle, familiäres Klima, Angststörungen, Trauma etc.
  • Beziehungsfaktoren: Sexualstörung beim Partner, Konflikte in der Partnerschaft, Gewohnheit etc.
  • Soziale Faktoren: Existenzängste, Arbeitslosigkeit, Sexualmythen etc.

Der Missbrauch von Alkohol und Drogen sowie die Einnahme von bestimmten Medikamenten kann ebenfalls zu sexueller Lustlosigkeit führen.

Hinweis Wenn aufgrund einer gegenwärtigen Belastung (z.B. Stress im Beruf, Erkrankung) das sexuelle Verlangen ausbleiben, so spricht man noch nicht von einer Störung. Wird die Lustlosigkeit jedoch zum Dauerthema bzw. leidet die Partnerin/der Partner darunter, sollte man Beratung in Anspruch nehmen.

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