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Mädchen sitzt in Meditationshaltung auf Steg an einem See © Aliaksandr Zabudzko

Psychische Gesundheit & Prävention

Psychische Krankheiten zu verhindern, ist nicht immer möglich. Seelische Ausgeglichenheit kann jedoch einen großen Beitrag zum Wohlbefinden und zur Gesundheit leisten. Liegt bereits eine Erkrankung vor, sind frühzeitige Diagnose und Therapie wichtig. Auch Rehabilitationsmaßnahmen gehören zur Prävention.

Prävention von seelischen Erkrankungen 

Man unterscheidet drei Arten der Prävention. Dazu zählen:

  • Primär-,

  • Sekundär- und

  • Tertiärprävention.

Primärprävention

Primärprävention hat ihren Ansatzpunkt noch vor dem Entstehen einer Krankheit (z.B. die Erhaltung der seelischen Balance).

Sekundärprävention

Ziel der Sekundärprävention ist es, das Fortschreiten eines frühen Krankheitsstadiums durch Frühdiagnostik und -behandlung zu verhindern (wie etwa beim Suchtfragebogen der Vorsorgeuntersuchung).

Tertiärprävention

Tertiärprävention beschäftigt sich mit dem Wiederherstellen der Gesundheit. Dies schließt die Rehabilitation mit ein (z.B. ein Rehabilitationsaufenthalt bei einem Burnout-Syndrom).

Schutzfaktoren für die Seele

Es gibt eine Reihe an „Schutzfaktoren für die Seele“, die es ermöglichen, tagtägliche Anforderungen und auch außergewöhnliche Belastungen zu meistern. Ein wesentlicher Faktor, der zu unserer psychischen Gesundheit beiträgt, ist die sogenannte Selbstwirksamkeit. Sie bedeutet, dass sich ein Mensch frei für eine Handlung entscheiden kann und auch daran glaubt, das Vorhaben gut in die Tat umzusetzen. Man ist also von seinen Fähigkeiten überzeugt. Selbstwirksamkeit bedeutet somit Kontrolle über das eigene Leben und über Ereignisse in der eigenen Umwelt. „Herr über sein Leben sein“ und sich nicht ausgeliefert und hilflos fühlen. Auch Wohlbefinden und Lebensqualität tragen zu einem ausgeglichenen Leben bei.

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