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Stretching © djile

Sportverletzungen vorbeugen

Egal ob Anfänger oder Profi – jede Sportlerin und jeder Sportler kann selbst einiges dazu beitragen, ihr bzw. sein Verletzungsrisiko deutlich zu senken, wenn sie/er auf eine entsprechende Ausrüstung bzw. Schutzvorkehrungen achtet. Mit den folgenden Maßnhamen können Sie Sportverletzungen vorbeugen . . .

Passende Sportart auswählen

Suchen Sie sich die passende Sportart aus. Eigene Vorlieben, aktueller Fitnesszustand und Alter sind bei der Auswahl unbedingt zu beachten.

Aufwärmübungen machen

Aufwärmübungen verbessern die Durchblutung der Muskulatur und beugen so einer Verletzung vor. Daher sollten Sie sich vor jeder sportlichen Aktivität entsprechend aufwärmen, beispielsweise durch Laufen, moderate Gymnastik etc. Hingegen wird das Dehnen (Stretching) heute in der Sportmedizin und Sportwissenschaft zunehmend kritischer beurteilt. Früher galt als sicher, dass Dehnen vor einer sportlichen Aktivität das Verletzungsrisiko für die Muskulatur senkt. Die aktuellen Forschungsergebnisse sind diesbezüglich jedoch widersprüchlich.

Überanstrengung vermeiden

Wählen Sie die Belastung so, dass sie Ihrem Körper gut tut – fordern Sie sich, aber überfordern Sie sich nicht. Das heißt: Verhalten Sie sich Ihrem Leistungsniveau entsprechend und vermeiden Sie Überanstrengungen.

Adäquate Ausrüstung

Verwenden Sie eine adäquate Ausrüstung. Besonders wichtig sind für die jeweilige Sportart geeignete Schuhe, um der unterschiedlichen Belastung der Füße gerecht zu werden. Beispielsweise ist ein Hallensportschuh zum Joggen nicht optimal. Bei Sportgeräten sind Materialien wichtig, die Belastungen reduzieren und die Gelenke schonen. Achten Sie beispielsweise beim Tennis auf, einen für Sie passenden Schläger in der richtigen Griffgröße und mit einer adäquaten Bespannung.

Schutzausrüstung

Benutzen Sie Schutzausrüstungen. Manche Sportarten erfordern entsprechende Schutzmaßnahmen, z.B. Helm beim Ski- oder Radfahren, Knie- und Ellbogenschoner beim Inline-Skaten.

Freude am Sport

Sport sollte Freude machen und nicht als notwendiges Übel empfunden werden. Denn ein gezwungener Körper ist eher verletzungsanfällig.

Ruhe & Erholung

Gönnen Sie Ihrem Körper Ruhezeiten und Erholung. Legen Sie während des Trainings Pausen ein und achten Sie zwischen den Einheiten auf ausreichende Erholung (Schlaf, Flüssigkeit, Ernährung).

Kein Sport bei Verletzung & Krankheit

Unterlassen Sie sportliche Aktivitäten, wenn Sie verletzt oder krank sind, und hören Sie sofort auf, wenn Schmerzen auftreten.

Kein Sport bei Einnahme von Schmerzmittel

Trainieren Sie nicht unter dem Einfluss von Schmerzmitteln, da diese Ihre aktuelle Belastungsgrenze verschleiern können.

Optimales Trainingsgelände

Achten Sie auf das für Sie optimale Trainingsgelände. Beispielsweise sollten Anfängerinnen und Anfänger nur in ebenem Gelände joggen.

Sportmedizinischer Test

Ein sportmedizinischer Test ist dann erforderlich, wenn Sie längere Zeit keinen Sport betrieben haben, übergewichtig sind oder Vorerkrankungen haben bzw. vor einem sportlichen (Neu-)Start. Die Ärztin/der Arzt untersucht unter anderem das Herz, die Lunge, das Blut und den Bewegungsapparat. Sie/er kann Sie auch bei der Auswahl einer geeigneten Sportart beraten.

Einsteigerkurs

Bei manchen Sportarten ist zu Beginn ein Einsteigerkurs zu empfehlen, damit sich falsche Bewegungsabläufe nicht einschleifen (z.B. Yoga, Tennis) oder um eventuelle Gefahren kennenzulernen (z.B. Klettern, Skifahren).
 

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