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Frau hält die Hände einer älteren Frau © peppi18

Angehörige von Alkoholkranken

Eine Alkoholabhängigkeit wirkt sich nicht nur auf die Gesundheit der Betroffenen/des Betroffenen aus. Auch das soziale Umfeld, vor allem die Familie sowie andere nahestehende Bezugspersonen leiden oftmals beträchtlich. Neben Problemen wie beispielsweise Gewalt oder Vernachlässigung spielen auch finanzielle Schwierigkeiten eine Rolle. Aber auch Arbeitskolleginnen/Arbeitskollegen sind mit unangenehmen Folgen des problematischen Trinkens der Betroffenen/des Betroffenen konfrontiert. Auch Angehörige, Freunde und Bekannte können sich Unterstützung holen . . .

Belastende Situationen

Für nähere Angehörige ist die Alkoholabhängigkeit der Betroffenen/des Betroffenen meist eine enorme Belastung. Sie gehen mit der Situation unterschiedlich um und entwickeln verschiedene Strategien, um mit der Belastung zurechtzukommen. So kann es dazu kommen, dass Angehörige versuchen, bestimmte Aufgaben und Verantwortungen der betroffenen Person zu übernehmen, die diese unter Umständen nicht mehr selbst bewältigen kann. Auch Kinder sind davon betroffen und müssen teils Verantwortungen tragen, auch wenn sie diese überfordert.

„Co-Abhängigkeit“

In Zusammenhang mit Verhaltens- und Rollenveränderungen spricht man auch von einer „Co-Abhängigkeit“. Co-Abhängigkeit bezieht sich auf Verhaltensweisen von Angehörigen, aber auch von anderen Menschen, wie z.B. Arbeitskollegen, die die Suchtproblematik der Betroffenen begünstigen.

Weitere Informationen finden Sie unter Co-Abhängigkeit: Was ist das?

Unterstützung für Angehörige

Die Angehörigen von Alkoholabhängigen brauchen oftmals – auch wenn sie nicht von einer Co-Abhängigkeit betroffen sind – selbst Unterstützung. Diese finden sie in qualifizierten Beratungsstellen und bei Selbsthilfegruppen.

Informationen zum Thema Alkohol und Arbeit finden Sie unter

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