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Geldscheine und Stethoskop © Olaf Schwenty

Prostatakrebs: Leistungen & Kosten

Alle notwendigen und zweckmäßigen Therapien werden von den Krankenversicherungsträgern übernommen. Grundsätzlich rechnet Ihre Ärztin/Ihr Arzt bzw. das Ambulatorium direkt mit Ihrem Krankenversicherungsträger ab. Bei bestimmten Krankenversicherungsträgern kann jedoch ein Selbstbehalt für Sie anfallen (BVA, SVA, SVB, VAEB). 

Sie können allerdings auch eine Wahlärztin/einen Wahlarzt (d.h. Ärztin/Arzt ohne Kassenvertrag) oder ein Privatambulatorium in Anspruch nehmen. Nähere Informationen finden Sie unter Kosten und Selbstbehalte.

Krebsfrüherkennung

Der PSA-Test ist in der Vorsorgeuntersuchung grundsätzlich nicht vorgesehen, da es derzeit keine wissenschaftliche Grundlage gibt, die den Einsatz des PSA-Screenings in bevölkerungsbasierten Programmen rechtfertigt. Männer, die sich aus Sorge um ein mögliches Prostatakarzinom für einen PSA-Test interessieren, sollten im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung umfassend und sorgfältig über die Vor- und Nachteile eines PSA-Screenings informiert werden, insbesondere über die Aussagekraft von positiven und negativen Testergebnissen, über gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen, wie die Prostatabiopsie sowie die Behandlungsoptionen und deren Risiken.

Ist nach detaillierter Aufklärung ein PSA-Test erwünscht, so sollte dieser bei der Fachärztin/beim Facharzt für Urologie durchgeführt werden. Grundsätzlich werden die Kosten für notwendige Untersuchungen von den Krankenversicherungsträgern übernommen.

Diagnose

Haben Sie den Verdacht, an einem Prostatakarzinom zu leiden, können Sie sich bezüglich Abklärung an eine Fachärztin/einen Facharzt für Urologie und Andrologie wenden. Die Kosten, die bei der Diagnose entstehen, werden von den Sozialversicherungsträgern übernommen. Bei bestimmten Leistungen (z.B. Medikamente, stationäre Aufenthalte) sind Kostenbeteiligungen der Patienten vorgesehen.

Über die jeweiligen Bestimmungen informieren Sie sich bitte bei Ihrem Krankenversicherungsträger, den Sie über die Website der Sozialversicherung finden.

Therapie

Die Behandlung eines Prostatakarzinoms sollte in einem dafür spezialisierten Zentrum durchgeführt werden. Die Therapiekosten werden von den Sozialversicherungsträgern übernommen. Bei bestimmten Leistungen sind Kostenbeteiligungen der Patienten vorgesehen. Über die jeweiligen Bestimmungen informieren Sie sich bitte bei Ihrem Krankenversicherungsträger, den Sie über die Website der Sozialversicherung finden.

Wenn ein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist

Für die Behandlung kann mitunter ein Krankenhausaufenthalt erforderlich sein. Dabei wird über die Krankenhauskosten abgerechnet. Vom Patienten ist pro Tag ein Kostenbeitrag zu bezahlen. Die weitere medikamentöse Behandlung zu Hause erfolgt per Rezept durch die Allgemeinmedizinerin/den Allgemeinmediziner bzw. durch die Fachärztin/den Facharzt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Was kostet der Spitalsaufenthalt?

Nachsorge & Rehabilitation

Die Kosten, die bei der Nachsorge entstehen, werden von den Sozialversicherungsträgern übernommen. Bei bestimmten Leistungen (z.B. Medikamente, stationäre Aufenthalte) sind Kostenbeteiligungen der Patienten vorgesehen.

Um Leistungen zur medizinischen Rehabilitation zu erhalten, müssen Betroffene einen Rehabilitationsantrag stellen. Für die Bewilligung der medizinischen Rehabilitation sind unterschiedliche Sozialversicherungsträger zuständig:

  • Unfallversicherungsträger (z.B. AUVA)
  • Pensionsversicherungsträger (z.B. PVA)
  • Krankenversicherungsträger

Nähere Informationen rund um Rehabilitation finden Sie unter Reha und Kur.

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