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Symbolfoto für Hodenkarzinom © bilderzwerg

Hodenkrebs: Ursachen & Symptome

Wenngleich die Ursachen unbekannt sind, gibt es doch einige Risikofaktoren für die Entstehung von Hodenkrebs. Die Erkrankung verursacht lange Zeit keine Beschwerden. Empfohlen wird eine regelmäßige Selbstuntersuchung der Hoden, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Weltweit ist die Zahl der Hodenkrebserkrankungen in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten deutlich angestiegen. Dies legt die Vermutung nahe, dass auch äußere Einflüsse in der Kindheit oder im frühen Erwachsenenalter eine Rolle spielen . . .

Risikofaktoren

Die Hoden (Testes) haben zwei Aufgaben, die von verschiedenen Zelltypen erfüllt werden: Die Keimzellen bilden die Spermien, die Stütz- oder Sertoli-Zellen sorgen v.a. für die Ernährung der Keimzellen, die Leydig-Zellen produzieren das männliche Geschlechtshormon Testosteron. Aus diesen verschiedenen Geweben können sich unterschiedliche Krebsarten entwickeln.

Die eigentlichen Ursachen von Hodenkrebs sind unbekannt. Es sind jedoch einige
Faktoren bekannt, die das Risiko, an Hodenkrebs zu erkranken, erhöhen. Dazu gehören u.a.:

  • angeborener Hodenhochstand (d.h., die Hoden sind zum Zeitpunkt der Geburt noch nicht von der Bauchhöhle des Kindes in den Hodensack gewandert),
  • angeborene Fehlanlage der Harnröhrenmündung (Hypospadie),
  • Hodenkrebs bei einem engen Verwandten (Vater, Bruder),
  • Störungen der Fruchtbarkeit.

Symptome

Ein Hodentumor verursacht zunächst keine oder kaum Beschwerden. Anfänglich können – z.B. im Rahmen der regelmäßigen Selbstuntersuchung – folgende Veränderungen auffallen:

  • Vergrößerung oder Verhärtung eines Hodens,
  • unregelmäßige Form eines Hodens,
  • Knotenbildung im Hoden (schmerzlos oder schmerzhaft),
  • Schweregefühl oder Ziehen im Hoden oder in der Leiste.
    Bei fortschreitender Erkrankung können folgende Beschwerden auftreten:
  • zunehmende Vergrößerung des Hodens,
  • Rückenschmerzen (durch Vergrößerung der Lymphknoten im Bauchraum),
  • Vergrößerung oder Schmerzhaftigkeit der Brustdrüsen.

Bei Ausbreitung von Tumorzellen im Körper können verschiedenste weitere Beschwerden hinzukommen.

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