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Rheuma: Leistungen & Kosten

Alle notwendigen und zweckmäßigen Diagnose- und Therapiemaßnahmen werden von den Krankenversicherungsträgern übernommen. Grundsätzlich rechnet Ihre Ärztin/Ihr Arzt bzw. das Ambulatorium direkt mit Ihrem Krankenversicherungsträger ab. Bei bestimmten Krankenversicherungsträgern kann jedoch ein Selbstbehalt für Sie anfallen (BVA, SVA, SVB, VAEB).

Sie können allerdings auch eine Wahlärztin/einen Wahlarzt (d.h. Ärztin/Arzt ohne Kassenvertrag) oder ein Privatambulatorium in Anspruch nehmen. Nähere Informationen finden Sie unter Kosten und Selbstbehalte.

Über die jeweiligen Bestimmungen informieren Sie sich bitte bei Ihrem Krankenversicherungsträger, den Sie über die Website der Sozialversicherung finden. 

Wenn ein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist

Ist aufgrund der unzureichenden Wirkung anderer Behandlungsformen ein operativer Eingriff notwendig, kann mitunter ein Krankenhausaufenthalt erforderlich sein. Dabei wird über die Krankenhauskosten abgerechnet. Von der Patientin/dem Patienten ist pro Tag ein Kostenbeitrag zu bezahlen. Die weitere medikamentöse Behandlung zu Hause erfolgt per Rezept durch die Allgemeinmedizinerin/den Allgemeinmediziner bzw. durch die Fachärztin/den Facharzt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Was kostet der Spitalsaufenthalt?

Rheumatoide Arthritis

Haben Sie den Verdacht, an rheumatoider Arthritis zu leiden, können Sie sich bezüglich Abklärung an folgende Stellen wenden:

  • Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin
  • Fachärztin/Facharzt für Innere Medizin (Spezialgebiet Rheumatologie)

Arthrose

Haben Sie den Verdacht, an einer Arthrose zu leiden, können Sie sich bezüglich Abklärung an folgende Stellen wenden:

  • Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin
  • Fachärztin/Facharzt für Innere Medizin (Spezialgebiet Rheumatologie)

Kindliches Rheuma

Die Diagnose erfolgt bei einer Fachärztin/einem Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde oder in einer Spezialambulanz für Kinderrheumatologie. Neben körperlichen Untersuchungen kommen u.a. Blutuntersuchungen sowie bildgebende Verfahren wie z.B. Ultraschall, Röntgen und Magnetresonanztomografie zum Einsatz.

Vorrangige Behandlungsziele sind, den Krankheitsverlauf zu bremsen, die Funktionsfähigkeit bzw. Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten sowie ein normales Wachstum zu ermöglichen. Die Therapie sollte interdisziplinär an einer Spezialambulanz für Kinderrheumatologie erfolgen. Neben Medikamenten kommen u.a. auch Physio- und Ergotherapie zum Einsatz.

Für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren werden jährlich im Sommer zweiwöchige Therapie- und Erholungsaufenthalte angeboten. Sie werden vom Österreichischen Jugendrotkreuz mit der Rheumaambulanz der Wiener Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, dem Preyer‘schen Kinderspital Wien und der Orthopädischen Abteilung des AKH Linz veranstaltet. Dafür ist ein Elternbeitrag vorgesehen.

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