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Mann im Anzug mit Herzschmerz © Africa Studio

Herzrhythmusstörungen: Ursachen & Vorbeugung

Als Herzrhythmus bezeichnet man die zeitliche Abfolge der Kontraktionen des Herzens. Ein „Herzschlag“ besteht aus zwei kurz aufeinander folgenden Kontraktionen – jener des Vorhofes und jener der Kammer. Die dadurch entstehende Druckwelle ist als Puls an bestimmten Arterien spürbar. Normalerweise schlägt das Herz bei körperlicher Ruhe 60- bis 90-mal pro Minute. Fieber, Aufregung oder körperliche Anstrengung können den Puls auf 100 Schläge oder mehr erhöhen. Der Herzrhythmus ist also keine feste Größe, sondern ­reagiert sinnvoll auf innere und äußere Einflüsse . . .

Ursachen

Herzrhythmusstörungen können aus folgenden Gründen auftreten:

  • Die Erregungsbildung ist gestört: Der elektrische Impuls stammt aus einem anderen Herzgebiet als dem Sinusknoten (natürlicher Herzschrittmacher), z.B. aus dem AV-Knoten oder direkt aus einem Ventrikel.
  • Die Erregungsleitung ist gestört: Die Ausbreitung der elektrischen Entladung erfolgt nicht auf dem vorgesehenen Weg oder ist komplett unterbrochen.

Wesentliche Risikofaktoren für die Entstehung von Arrhythmien sind u.a.:

  • andere Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems: z.B. bereits erlittener Herzinfarkt, Entzündungen oder Durchblutungsstörungen der Herzmuskulatur, defekte Herzklappen oder Herzinsuffizienz,
  • Bluthochdruck,
  • Schilddrüsenüberfunktion,
  • Störungen des Elektrolythaushaltes (z.B. bei chronischer Nierenschwäche, medikamentös bedingt).

Hinweis Arrhythmien können vorübergehend auch durch Übermüdung, psychische Erregung, Kaffee-, Nikotin- oder Alkoholkonsum ausgelöst werden.

Vorbeugung

Zunächst müssen Grunderkrankungen, welche die Entstehung von Herzrhythmusstörungen begünstigen, adäquat behandelt werden. Weiters kann ein gesunder Lebensstil das Risiko für Herzrhythmusstörungen senken. Dazu gehören:

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