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Neurodermitis: Verfahren ohne nachgewiesene Wirksamkeit

Zahlreiche Verfahren, die propagiert werden, versprechen zwar eine Linderung der Neurodermitis, weisen jedoch keine nachgewiesene Wirksamkeit auf. Dazu zählen verschiedenste Substanzen aus Schul- und Komplementärmedizin ebenso wie Nahrungsergänzungsmittel . . .

Medikamentöse Verfahren

Für eine Reihe von Substanzen konnte bisher kein ausreichend wissenschaftlich belegter Wirksamkeitsnachweis erbracht werden. Nahrungsergänzungs- oder Arzneimittel mit u.a. folgenden Inhaltsstoffen werden daher nicht zur Behandlung der Neurodermitis empfohlen.

Äußerlich anwendbare Substanzen:

  • Cipamphyllin,
  • Lithium-Succinat,
  • Johanniskrautextrakt,
  • Schwarzkümmelextrakt,
  • Seekreuzdornextrakt.

Innerlich anwendbare Präparate:

  • Immunglobuline,
  • Anti-IL-5-Antikörper,
  • Leukotrienantagonist Montelukast,
  • Levamisol-Hydrochlorid,
  • essenzielle Fettsäuren: z.B. Nachtkerzenöl, Borretschöl, Fischöle,
  • Vitamin B6 (Pyroxidin),
  • Zink,
  • Laktobazillen (Probiotika).

Hinweis Die Substitution mit Vitamin E könnte wirksam sein. Bestätigende Studien hierzu fehlen noch.

Komplementäre Therapieansätze

Die Wirksamkeit von komplementären Ansätzen wie Eigenbluttherapie, Massagetherapie, Homöopathie, Bioresonanztherapie und die lokale oder orale Anwendung chinesischer Kräuter zur Behandlung von Neurodermitis konnte bisher in wissenschaftlichen Studien nicht nachgewiesen werden.

Nicht medikamentöse Verfahren

Die Vermeidung von enzymhältigen Waschmitteln konnte bisher keinen Effekt auf Neurodermitis zeigen.

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