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Frau steckt Kopf unter Polster © Mitarart

Schlafstörung: Was ist das?

Schlafstörungen sind vielgestaltig. Nicht jede Schlafstörung ist mit gesundheitlichen Problemen verbunden. Akute Schlafprobleme wie etwa der Jet-Lag sind meist relativ „harmlos“ und vergehen wieder. Schlafstörungen können jedoch die Betroffenen massiv beeinträchtigen, insbesondere durch langes Andauern sowie späten Therapiebeginn. Chronische Schlafprobleme, unzureichender Schlaf und mangelnde Erholung beeinträchtigen sowohl die körperliche Leistungsfähigkeit als auch die Psyche . . .

Ursachen der Schlafstörungen

Schlafstörungen können unterschiedliche Ursachen haben, teils auch mehrere. Ursachen für Schlafstörungen sind beispielsweise organische und psychische Erkrankungen bzw. Störungen, Schmerzen, die Einnahme von Medikamenten (Nebenwirkungen), Drogen- bzw. (übermäßiger) Alkoholkonsum, bestimmte Verhaltensweisen sowie Umweltfaktoren etc. Schlafstörungen können sogenannte intrinsische Störungen sein. Schlafstörungen treten im Zuge von Erkrankungen auf, aber auch als eigenständige Störung.

Betroffene leiden bei Schlafstörungen an akuten oder chronischen Ein- und Durchschlafstörungen (Insomnie) sowie chronischer Erschöpfung oder starker Müdigkeit bzw. Schläfrigkeit am Tag. Ausmaß bzw. Stärke und Dauer der Beschwerden der jeweiligen Schlafstörung sind unterschiedlich. Das persönliche Empfinden der Betroffenen spielt bei einem nicht erholsamen Schlaf eine wesentliche Rolle.

Zudem zeigen sich in Abhängigkeit von der konkreten Schlafstörung weitere Symptome. Diese äußern sich durch bestimmte Verhaltensauffälligkeiten wie beispielsweise starke Bewegungen im Schlaf oder Atemstillstand beim Schnarchen. Schlafstörungen bedürfen jedenfalls ärztlicher Abklärung. Die Therapie ist unterschiedlich. Detaillierte Informationen finden Sie unter der jeweiligen Schlafstörung.

Gesunder Schlaf & Schlafhygiene

Die Dauer des optimalen und erholsamen Schlafes ist von Mensch zu Mensch verschieden. Eine bestimmte Dauer, die für jede/jeden gültig ist, gibt es nicht. Weitere Informationen finden Sie unter Schlaf & Schlafstadien sowie unter Schlaf & Lebensphasen.

Generell begünstigen bestimmte Verhaltensweisen und Gewohnheiten den Schlaf, andere wirken sich wenig förderlich auf das Schlafvermögen aus. Detaillierte Informationen dazu finden Sie unter Gut schlafen.

Der Begriff „Schlafhygiene“ bezeichnet Verhaltensweisen, die für einen erholsamen Schlaf förderlich sind. Die Schlafhygiene ist eine der therapeutischen Maßnahmen zur Behandlung von Schlafstörungen. Detaillierte Informationen dazu erhalten Sie bei der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt. 

Wann zur Ärztin/zum Arzt?

Hin und wieder schlecht zu schlafen, ist bis zu einem gewissen Grad normal. Wenn Sie jedoch über längere Zeit schlecht schlafen, tagsüber müde sind und/oder Ihr Wohlbefinden und Ihre Leistungsfähigkeit beeinträchtigt sind, sollten Sie eine Ärztin/einen Arzt aufsuchen. Spätestens jedoch bei wochenlangen Schlafproblemen ist eine Konsultation unumgänglich.

Erste Ansprechpartnerin/erster Ansprechpartner ist meist die Hausärztin/der Hausarzt. Sie/er bezieht gegebenenfalls weitere Ärztinnen/Ärzte mit ein (z.B. Medizinerinnen/Mediziner mit Spezialisierung auf Schlafmedizin, verschiedene Fachärztinnen/Fachärzte).

Weitere Informationen

Informationen zu Schlafstörungen im Kindesalter finden Sie unter Wenn das Traummännlein nicht kommt . . .

Informationen zu Schnarchen, Schlafproblemen bei der Schichtarbeit etc. finden Sie in den Broschüren der DGSM.

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