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Hand hält Zigarette © Andrey Popov

COPD: Risikofaktoren & Vorbeugung

COPD kann verschiedene Erkrankungsursachen haben. Als einer der Risikofaktoren für die Entstehung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung gilt Rauchen. Zudem belasten u.a. dauerhafte schädliche Einflüsse – beispielsweise am Arbeitsplatz wie beispielsweise Staub sowie durch Umweltbelastungen – die Lunge. Auch bestimmte genetische Dispositionen spielen eine Rolle. Bestimmte präventive Maßnahmen können gesetzt werden . . .

Rauchen & Rauchstopp

Einer der bedeutendsten Risikofaktoren ist Rauchen. Viele Patientinnen/Patienten mit COPD rauchen oder haben geraucht – teils viele Zigaretten und jahrelang. Auch Passivrauch kann die Lunge schädigen. Deshalb sollte man am besten nicht rauchen und sich auch nicht dem blauen Dunst aussetzen. Weitere Informationen zu den Folgen des Rauchens finden Sie unter Nikotin.

Staub & andere Schadstoffe

Das Einatmen von Staub, gefährlichen Gasen und Dämpfen kann auf Dauer die Atemwege beeinträchtigen und eine COPD begünstigen. Dies ist beispielsweise bei Menschen der Fall, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit regelmäßig und über längere Zeit beispielsweise mit Staub konfrontiert sind – etwa bei Straßenarbeiten, im Tunnelbau, am Bau oder in der Landwirtschaft. Betroffen können z.B. auch Personen sein, die im Bergbau arbeiten.

Auch die allgemeine Luftverschmutzung (z.B. Feinstaub, Ruß, Abgase etc.) wirkt sich auf die Lunge aus. Schädliche Stoffe (z.B. durch Rauchen) sollten möglichst aus Innenräumen ferngehalten werden.

Informationen zu Gefahren sowie zum entsprechenden Schutz am Arbeitsplatz erhalten Sie

  • bei der Arbeitsinspektion sowie der AUVA.
  • Auch Arbeitsmedizinerinnen/-mediziner und Betriebsärztinnen/-ärzte informieren über Risiken und Schutzmaßnahmen.

Informationen zu Umweltbelastungen erhalten Sie auf der Website des Umweltbundesamtes.

Die aktuelle Ozonbelastung können Sie unter Services abrufen.

Infektionen & andere Krankheiten

Häufige schwere Infektionen in der Kindheit sowie selten auftretende Kinderkrankheiten, die die Atemwege betreffen, können die Entwicklung einer späteren COPD begünstigen. Schweres, nicht ausreichend behandeltes Asthma bzw. inkonsequentes Meiden der Auslöser sind ebenfalls mit einem Risiko verbunden. Besonders gefährdet sind Asthmatikerinnen/Asthmatiker, die rauchen. Darüber hinaus kann ein Alpha-1-Proteinase-Inhibitor-Mangel (ein angeborener Mangel des Proteins α1-Antitrypsin) die Entwicklung einer Erkrankung begünstigen. Entwicklungsstörungen der Lunge bei Ungeborenen können ebenfalls zu einer COPD führen.

Präventive Maßnahmen

Um eine COPD zu verhindern, ist eine Reihe von Maßnahmen entscheidend. Verzicht auf das Rauchen von Tabak bzw. Raucherentwöhnung gehören zu den wesentlichsten Maßnahmen. Auch ein Arbeitsplatz, der frei von potenziellen Schadstoffen ist, zählt zur Prävention. Im privaten Bereich bzw. der Freizeit sollten schädliche Stoffe ebenfalls vermieden und auf entsprechenden Schutz geachtet werden (z.B. Vermeiden von Zigarettenrauch in Innenräumen).

Bestimmte Impfungen (Influenza, Pneumokokken) können vorsorglich bei COPD-Patientinnen/Patienten verabreicht werden. Denn vor allem bei schwerer COPD kann es durch eine Influenza- oder Pneumokokken-Infektion zu akuter Verschlimmerung kommen.

Weitere Informationen zur Grippeimpfung finden Sie unter Grippe: Risikogruppen & Vorbeugung.

Weitere Informationen zu Vorsichtsmaßnahmen in der Grippezeit finden Sie unter Hygienetipps.

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