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Frau liegt entspannt in Wiese © Patrizia Tilly
Frau liegt entspannt in Wiese © Patrizia Tilly

Pollenallergie: Allergenvermeidung

Für Pollenallergikerinnen und -allergiker ist es wichtig, die allergieauslösenden Stoffe zu meiden. Das ist nicht immer einfach umzusetzen. Allerdings können so Beschwerden zum Teil deutlich verringert werden.

Praktische Tipps zur Vermeidung von Allergenen für den Alltag

Folgende Tipps können helfen, Allergene zu vermeiden und somit die Lebensqualität zu erhöhen:

  • Pollenflugprognose nutzen: Informieren Sie sich über Blütezeit der Pflanzen und Flugzeiten der Pollen. Dabei können Sie sich an der aktuellen Pollenflugübersicht orientieren. Und vermeiden Sie bei hoher Pollenbelastung den Aufenthalt im Freien. Verzichten Sie auch auf sportliche Betätigung im Freien (z.B. Laufen). Planen Sie bei Kindern die Aktivitäten im Freien nach Pollenflugzeiten und -konzentration. Im Zweifelsfall: lieber drinnen spielen lassen.

  • Fenster geschlossen halten: Die Pollenbelastung ist je nach Tageszeit oft sehr unterschiedlich und von den am jeweiligen Tag herrschenden Witterungsverhältnissen abhängig. Richten Sie die Zeiten des Lüftens nach der Konzentration der Pollen aus. Meist ist diesbezüglich die beste Zeit zum Lüften zwischen 23 und vier Uhr morgens.  

  • Pollen aus der Wohnung fernhalten: Kleidung und Schuhe, die im Freien getragen wurden, sollten nicht im Wohnbereich getragen und schon gar nicht im Schlafzimmer abgelegt werden. Wechseln Sie diese am besten bereits im Eingangsbereich der Wohnung. Wischen Sie Oberflächen in der Wohnung feucht ab. Zudem gibt es etwa auch Staubsauger mit Pollenfilter.

  • Wäsche drinnen trocknen: Lassen Sie die Wäsche während der Blütezeit und Flugzeit der Pollen nicht im Freien trocknen.

  • Gartenarbeit anderen überlassen: Mähen Sie den Rasen nicht selbst, wenn Sie von einer Pollenallergie betroffen sind. Auch wenn der Nachbar das Gras mäht, sollten Sie Fenster und Türen geschlossen halten und im Haus bzw. in der Wohnung bleiben.

  • Sonnenbrille & Kopfbedeckung verwenden: Sie bieten Schutz vor Blütenpollen in der Luft.

  • Nasenduschen/Nasensalben: Nasenduschen mit Kochsalzlösung sowie rückfettende Nasensalben aus der Apotheke können mitunter schützend wirken. Lassen Sie sich diesbezüglich von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder in der Apotheke beraten.

  • Im Auto Pollenfilter einbauen: Halten Sie zudem die Autofenster geschlossen.

  • Pollengitter verwenden: Auch für Fenster und Türen gibt es spezielle Schutzgitter. Diese verhindern fast vollständig, dass sich Pollen in Räumen ausbreiten.

  • Haare waschen: Es kann hilfreich sein, die Haare vor dem Schlafengehen zu waschen, damit sich die Pollen nicht auf dem Kopfkissen verteilen können.

  • Weder aktiv noch passiv rauchen: Meiden Sie Stoffe, die die Atemwege reizen können – z.B. Zigarettenrauch.

  • Urlaub bzw. Reisen mit Bedacht planen: Im Hochgebirge ist der Pollenflug über 1.500 m im Allgemeinen deutlich geringer und kürzer. Außerdem setzt der Pollenflug verspätet ein. Ab Ende Juni fliegen in den europäischen Alpen fast keine Pollen mehr. An der Meeresküste ist der Pollenflug in windigen Regionen geringer. Im außereuropäischen Ausland unterscheidet sich de Pollenflug teils wesentlich. Erkundigen Sie sich zuvor, ob in Ihrem Urlaubsland gerade „Pollensaison“ herrscht. 
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