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Hand mit Creme © miamariam

Kontaktallergie: Therapie

Die Therapie der Kontaktallergie setzt sich vor allem aus Allergenvermeidung und Lokaltherapie (Cremes etc.) zusammen. Auf jeden Fall sollten Sie eine Hautärztin/einen Hautarzt hinzuziehen, der eine weitere Allergieabklärung (z.B. in einer Allergieambulanz) in die Wege leiten kann. Der allergieauslösende Stoff wird im Allergiepass vermerkt.

Allergene vermeiden

An erster Stelle der Behandlung einer Kontaktallergie steht die Beratung über mögliche Stoffe bzw. Produkte, die dasjenige Allergen enthalten. Die Patientin/der Patient sollte dieses naturgemäß vermeiden. Das ist leider nicht immer möglich – vor allem, wenn die Allergene sehr stark verbreitet sind. Zumindest eine Allergenreduktion sollte angestrebt werden.

Cremes, Salben & Kortison

Je nachdem, wie sich die allergische Hautveränderung manifestiert, werden Therapeutika auf die Haut aufgebracht (Lokaltherapie). Nässt das Ekzem, finden hydrophile Lotionen, Cremes oder wässrige Lösungen Anwendungen. Sind die Hauterscheinungen trocken, wird eine fette Salbe aufgetragen. Um die Entzündung in Schach zu halten, werden Steroide (z.B. Kortison) verwendet (auf die Haut aufgebracht, als Tabletten oder in schweren Fällen als Infusion). Die Anwendungsdauer von Kortison auf der Haut ist meist beschränkt, da die Haut als Nebenerscheinung dünner wird. Nach einer Unterbrechung kann allerdings meist wieder mit einer Behandlung begonnen werden.

Eine empfohlene rückfettende Hautpflegecreme sollte regelmäßig angewendet werden, um die Haut und ihre Barriere wieder Schritt für Schritt aufzubauen. Zudem können harnstoffhaltige Mittel auf der Haut verwendet werden.

Wohin kann ich mich wenden?

Die Diagnose und Therapie einer Kontaktallergie werden von einer allergologisch geschulten Fachärztin/einem allergologisch geschulten Facharzt für Hautkrankheiten sowie im Allergie-Ambulatorium bzw. in einer Allergie-Ambulanz durchgeführt. Erste Anlaufstelle ist die Hautärztin/der Hautarzt, um die Verdachtsdiagnose zu stellen und andere Hauterkrankungen auszuschließen.

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