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Allergie: Vorbeugung

Bei der Entstehung von Allergien spielt unter anderem eine gewisse genetische Veranlagung eine Rolle. Expertinnen und Experten gehen heute jedoch davon aus, dass vorbeugende Maßnahmen gesetzt werden können ­– vor allem bei Kindern mit genetischer Vorbelastung. Sprechen Sie bei einem Allergierisiko jedenfalls mit der Ärztin/dem Arzt. Wenn Sie schwanger sind und eine Allergieneigung in der Familie vorliegt, sollten Sie Ihre Gynäkologin/Ihren Gynäkologen darüber informieren.

Ernährung von Mutter und Kind

Generell gibt es keine allgemein gültige Diät zur Vorbeugung von Allergien. Vielmehr ist eine gesunde ausgewogene Ernährung ideal, die bereits vor der Schwangerschaft beginnt. Auch das Stillen gilt als ein wesentlicher Faktor bei der Prävention.

Stillen & Beikost

Empfohlen wird ausschließliches Stillen für die ersten Lebensmonate. Laut Österreichischen Beikostempfehlungen sollte die Beikost zwischen Beginn des 5. Lebensmonats (17. Woche) und Ende des 6. Lebensmonats (26. Woche) langsam eingeführt werden. Bislang gibt es keine sicheren Belege dafür, dass das Hinauszögern des „Zufütterns“ einen präventiven Effekt bei der Entstehung von Allergien hat. Kinder, die nicht gestillt werden, aber ein Allergierisiko haben, bekommen spezielle hypoallergene Nahrung, die sogenannte HA-Nahrung.

Allergene Nahrungsmittel

Das Meiden sogenannter allergener Nahrungsmittel (wie Nüsse, Eier, Fisch etc.) bei der Beikost ist nicht notwendig. Gesunde Schwangere und Stillende müssen auch nicht auf potenzielle allergene Nahrungsmittel verzichten.

Weitere Informationen zum ausgewogenen Essen und Trinken in verschiedenen Lebensphasen finden Sie unter:

Zigaretten und Tabak

Das Allergierisiko und in besonderem Ausmaß das Asthmarisiko erhöht sich sowohl durch Rauchen als auch durch passives Rauchen. Vor allem während der Schwangerschaft sollte auf den Tabakkonsum völlig verzichtet werden! Vermeiden Sie es außerdem, neben Kindern zu rauchen. Diese sollten sich auch nicht in verrauchten Räumen aufhalten.

Haustierhaltung

Es ist von der Anschaffung eines Felltiers abzuraten, das Verbleiben eines zum Zeitpunkt der Geburt bereits vorhandenen Felltiers ist vertretbar.

Hygiene

Eine übertriebene Hygiene ist nicht notwendig, auch nicht, Kinder völlig von Wald und Wiese, von Tieren sowie von anderen Kindern fernzuhalten. Im Gegenteil, es gibt Hinweise darauf, dass sich eine gewisse frühe „Ankurbelung“ des Immunsystems durchaus positiv auswirkt und einen Schutz bieten kann (z.B. Aufwachsen auf einem Bauernhof, Besuch von Kinderkrippen in den ersten beiden Lebensjahren).

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