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Ich fühle mich psychisch nicht gut

Frau in therapeutischem Gespräch © WavebreakMediaMicro
Frau in therapeutischem Gespräch © WavebreakMediaMicro

Ob Lebenskrisen, Burnout, Mobbing oder psychische Erkrankung – die menschliche Seele leidet oft still. Dabei kann jede/jeder von psychischen Schwierigkeiten betroffen sein. Professionelle Unterstützung begleitet auf dem Weg zurück in ein unbeschwerteres Leben. Und auch Sie selbst können viel zu Ihrem seelischen Wohlbefinden beitragen . . . 

Erste Hilfe für die Psyche

Nicht nur bei medizinischen Notfällen kann Erste Hilfe notwendig sein, sondern auch bei psychosozialen (psychischen) oder psychiatrischen Krisen. Denn diese können ebenfalls schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Haben Sie das Gefühl, jemand bräuchte Hilfe, dann zögern Sie nicht, sie/ihn anzusprechen. Ein ehrliches Gesprächsangebot ist meist hilfreich.

Zudem bietet ein Gesprächsmodell aus der Notfallpsychologie Anhaltspunkte zur Orientierung für die Erste Hilfe. Achten Sie jedoch auch auf Ihre Grenzen. Es kann zudem notwendig sein, dass Sie professionelle Hilfe organisieren müssen. 

Seelisches Trauma überwinden

Schreckliche Ereignisse können traumatisierend wirken. Betroffene sind extremer Angst und Kontrollverlust ausgesetzt. Gewisse Umstände und Eigenschaften können jedoch wie ein „Schutzschild“ wirken.

Traumatische Belastungen sind mitunter so massiv, dass sie zu einer sogenannten posttraumatischen Belastungsstörung oder anderen Traumafolgestörungen (z.B. Depressionen) führen. Traumatherapie hilft, das Unfassbare zu bewältigen.

Wenn Zwänge zur Last werden

Stehen Zwänge im Mittelpunkt des Lebens oder werden sie als belastend empfunden und schränken den Alltag ein, ist professionelle Hilfe notwendig. Oft ist es für Erkrankte nicht leicht, sich zu überwinden und z.B. eine Fachärztin/einen Facharzt für Psychiatrie oder eine Psychotherapeutin/einen Psychotherapeuten zu kontaktieren. Doch diese sind mit Zwangsstörungen vertraut und können helfen . . .

Psychosomatik

Die Psychosomatik ist ein interdisziplinäres Fachgebiet. Sie beschäftigt sich mit der Wechselwirkung von Körper und Psyche. Zu den psychosomatischen Erkrankungen im engeren Sinne gehören die sogenannten somatoformen (funktionellen) Störungen. Bei diesen werden für körperliche Symptome keine organische Ursache gefunden. Funktionelle Beschwerden werden meist durch verschiedene körperliche, psychische und soziale Faktoren hervorgerufen. Deshalb geht es bei Diagnose und Therapie auch darum, die Symptome für sich selbst einordnen zu können.  

Abhängigkeiten/Sucht

Abhängigkeit bzw. Sucht hat viele Gesichter. Neben den stoffgebundenen Abhängigkeiten (z.B. Alkohol) gibt es auch solche, die nicht an Stoffe gebunden sind (z.B. Internetsucht). Einige werden hier vorgestellt. Zudem finden Sie eine Übersicht über Verhaltenssüchte z.B. Sex- oder Spielsucht. Erfahren Sie auch, was Sie als Angehörige oder Personen im näheren Umfeld tun können . . .

Schizophrenie

Schizophrenie ist eine Erkrankung, die mit vielen Vorurteilen und Mythen behaftet ist. Dabei handelt es sich durchaus um eine behandelbare, wenn auch ernste Krankheit. Mit der noch immer vorhandenen Stigmatisierung geht eine erschwerte Behandlung einher. Betroffene trauen sich nicht immer zur Ärztin/zum Arzt, das soziale Umfeld reagiert oft sehr verängstigt und irritiert – meist aus Informationsmangel. Ein früher Therapiebeginn ist allerdings äußert wichtig.

Essstörungen

Unter Essstörungen versteht man verschiedene Krankheitsbilder, die sich auf unterschiedliche Weise zeigen. Den Betroffenen ist gemeinsam, dass die Beschäftigung mit Essen das Leben dominiert – und der Alltag danach ausgerichtet wird. Oftmals entwickelt sich die Erkrankung schleichend – und nicht immer sind erste Anzeichen für Angehörige erkennbar . . .

Persönlichkeitsstörungen

Wenn Gefühle und Verhaltensweisen so starr, intensiv und unkontrollierbar werden, dass ein Mensch massiv unter ihnen leidet und anderen Menschen damit Leiden verursacht, liegt der Verdacht auf eine sogenannte Persönlichkeitsstörung nahe.

Diese Bezeichnung soll zum Ausdruck bringen, dass es sich um psychische Störungen handelt, die das gesamte Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Verhalten eines Menschen betreffen und tief verwurzelt sind.

Organische psychische Störungen

Unter dem Oberbegriff „organische psychische Störungen“ (OPS) werden alle psychischen bzw. kognitiven Befindlichkeitsstörungen zusammengefasst, denen eine Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns zugrunde liegt. Früher waren diese Störungen u.a. unter dem Begriff „Hirnorganisches Psychosyndrom“ bekannt. Mit OPS gehen meist auch soziale Beeinträchtigungen einher . . .

Entspannt & fokussiert durch Achtsamkeit

Entschleunigung statt Beschleunigung? Achtsamkeitstechniken bieten dafür einen guten Rahmen. Die Wurzeln von Achtsamkeitsmethoden liegen in östlichen Weisheitslehren (z.B. Buddhismus), aber jeder Mensch kann achtsam sein und kennt Momente der Achtsamkeit.

Im Zentrum stehen, Wahrnehmung, Akzeptanz und der besonnene Kontakt zu sich selbst sowie zum jeweiligen Umfeld. Zum Ausprobieren finden Sie auch eine kleine Übung. Achtsamkeit kann man trainieren und in den Alltag einbauen. Doch sie hat auch ihre Grenzen. 

Tipps für den (Seelen-)Alltag

Nicht nur der Körper – auch die Seele möchte gepflegt werden. Auf sich und seine Bedürfnisse zu achten, ist daher wesentlich. Ruhe und Aktivität bedingen einander. Daher sollte auch immer wieder Raum für Erholung geschaffen werden. Gute Alltagsplanung schafft Inseln frei zu gestaltender Zeit.

Psyche: Schutz- & Risikofaktoren

Risikofaktoren, wie etwa Armut, schlimme Erfahrungen in der Kindheit oder einschneidende Veränderungen im Leben können der Psyche ganz schön viel abverlangen. Allerdings verfügt jeder Mensch auch über Kraftquellen und Fähigkeiten,  die Hochs und Tiefs gut durchzustehen. 

Diese „Helfer“ nennt man Ressourcen. Zu diesen zählen etwa Humor, Selbstbestimmung oder Fähigkeiten im Umgang mit Gefühlen sowie anderen Menschen. 

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