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Datenschutz & Datentransparenz

Personenbezogene Daten dürfen von den Registrierungsbehörden bis auf bestimmte Fälle (siehe unten) nicht weitergegeben werden. Die Gesundheit Österreich GmbH kann als registerführende Organisation u.a. Bund, Ländern und Gemeinden sowie dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger auf deren Verlangen und Kosten anonymisierte Datensätze bzw. Datenauswertungen übermitteln.

Im Wege des EU-Binnenmarktinformationssystems (IMI – Internal Market Information System) hat die Gesundheit Österreich GmbH die zuständigen Behörden der anderen EWR-Vertragsstaaten über die Entziehung bzw. die Wiedererteilung der Berufsberechtigung binnen drei Tagen nach rechtskräftiger Entscheidung zu informieren. Über diese Meldung werden Sie schriftlich informiert.

Die Gesundheit Österreich GmbH, die Bundesarbeitskammer und die Arbeiterkammern der Bundesländer sind gegenüber Organen des Bundes, der Länder und der Gemeinden im Rahmen der durch das Gesundheitsberuferegister-Gesetz übertragenen Aufgaben zur Hilfeleistung verpflichtet. Sie haben den Behörden, dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, den Trägern der Sozialversicherung, den Krankenfürsorgeanstalten, den gesetzlich eingerichteten Patientenanwaltschaften sowie der Volksanwaltschaft die erforderlichen Auskünfte zu erteilen, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen.

Darüber hinaus haben die Registrierungsbehörden mit den zuständigen Behörden der anderen EWR-Vertragsstaaten und der Schweizerischen Eidgenossenschaft zusammenzuarbeiten, Amtshilfe zu leisten und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen.

Die Auskunftspflicht umfasst Informationen zu Personen,

  • die in das Gesundheitsberuferegister eingetragen sind oder waren und ob deren Berufsberechtigung entzogen wurde oder ruht;
  • die in Österreich einen Gesundheitsberuf ausüben und in einem anderen EWR-Vertragsstaat oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft vorübergehend gesundheitsberufliche Dienstleistungen erbringen wollen.

Hinweis Die Auskunftspflicht umfasst, ob die Person berechtigt ist, den Beruf auszuüben, und ob berufsbezogene strafrechtliche Sanktionen vorliegen.

Die Streichung aus dem Register bei Berufseinstellung erfolgt durch die jeweilige Registrierungsbehörde. Die Streichung aufgrund der Entziehung der Berufsberechtigung erfolgt durch die Gesundheit Österreich GmbH als registerführende Stelle. Die Daten sind bis zum Ablauf von zehn Jahren nach der Streichung aus dem Gesundheitsberuferegister aufzubewahren. Danach werden die Daten gelöscht.

Wenn Berufsangehörige die Beendigung Ihrer Berufsausübung der zuständigen Behörde melden, werden Sie aus dem Register gestrichen und sind nicht mehr öffentlich einsehbar. Ihre Daten werden dann noch bis zum Ablauf von zehn Jahren nach der Streichung aus dem Gesundheitsberuferegister aufbewahrt und danach endgültig gelöscht. Die Betroffenenrechte (z.B. Informationsrecht, Auskunftsrecht, etc.) nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung und dem österreichischen Datenschutzgesetz kommen zur Anwendung. 

Downloads & Broschüren

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