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Zielgruppen der Förderung

Die Zielgruppen von ELGA-AKTIV und damit in Betracht kommende Förderungswerberinnen/Förderungswerber sind
- freiberuflich tätige niedergelassene Ärztinnen/Ärzte,
- ärztliche Gruppenpraxen,
- Apotheken sowie
- selbstständige Ambulatorien
und zwar unabhängig davon, ob im konkreten Fall ein Vertragsverhältnis des ELGA-GDA zur gesetzlichen Sozialversicherung besteht oder nicht.

Generell nicht gefördert werden als selbstständige Ambulatorien fungierende Einrichtungen der gesetzlichen Sozialversicherung, der Krankenfürsorgeanstalten und der Gebietskörperschaften (sogenannte „eigene Einrichtungen“).

Ebenso generell nicht gefördert werden Leistungen zur Anbindung von Softwareprodukten, die keine integrierten Lösungen darstellen. Als integrierte Lösung gilt, dass im betreffenden Softwareprodukt sämtliche ELGA-Funktionalitäten, das sind

  • Abruf und Speicherung von Medikationsdaten (Funktionalität e-Medikation) und
  • Abruf von e-Befunden - derzeit Labor- und Radiologiebefunde - und e-Entlassungsdokumenten - derzeit medizinische und pflegerische Entlassungsbriefe (Funktionalität e-Befunde),

vollständig enthalten sind und vom ELGA-GDA genutzt werden können. Nicht erheblich ist, ob für den ELGA-GDA bereits alle Berechtigungen für die Nutzung (z.B. für e-Befunde) aktiviert sind. Für Apotheken ergibt sich der Nutzungsumfang aus den gesetzlich festgelegten Zugriffsberechtigungen auf ELGA (e-Medikation).

Von der Förderung somit jedenfalls ausgeschlossen ist die Anbindung/Nutzung von ELGA im Wege des von der Sozialversicherung zur Verfügung gestellten „Web-GUI“.

Nicht bzw. nur unter den genannten eingeschränkten Voraussetzungen können ferner jene Fälle gefördert werden, in denen sich eine rechtlich unzulässige Mehrfachförderung ergeben könnte. Dies sind:

  • ELGA-GDA, die an mehreren Berufssitzen/Standorten tätig sind. Die Förderung ist nur für einen Berufssitz/Standort zulässig, selbst wenn der ELGA-GDA am anderen Berufssitz/Standort in einer anderen Rolle (Tätigkeit) agiert oder am weiteren Berufssitz/Standort ein anderes Softwareprodukt verwendet.
    Beispiel: Berufssitz 1 mit Tätigkeit als niedergelassene Allgemeinmedizinerin/niedergelassener Allgemeinmediziner – Berufssitz 2 mit Tätigkeit als Internistin/Internist. 
  • ELGA-GDA, die Gesellschafter einer Gruppenpraxis sind.
  • Als Außenstellen eines ELGA-GDA fungierende Einrichtungen, auch wenn in dieser Außen- oder Zweigstelle ein anderes Softwareprodukt als am Hauptstandort verwendet wird. 
    Beispiele: Filialapotheke, Außen- oder Zweigstelle eines Ambulatoriums.

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