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Technische Voraussetzungen der Förderung

Eine Förderung ist nur zulässig, wenn in dem an die ELGA-Infrastruktur angebundenen Softwareprodukt des ELGA-GDA sämtliche ELGA-Funktionalitäten enthalten sind (integriertes Softwareprodukt). Überprüft wird dies im Rahmen der Bearbeitung der Förderungsanträge dadurch, ob das genannte Softwareprodukt den ELGA-Qualitätssicherungsprozess durchlaufen bzw. erfolgreich absolviert hat. Die Anbindung von Produkten, die diese Voraussetzung nicht erfüllen, kann nicht gefördert werden.

Voraussetzung für die technische Anbindung des ELGA-fähigen Softwareprodukts ist die Freischaltung des ELGA-GDA im Gesundheitsdiensteanbieter-Index. Diese Freischaltung erfolgt entsprechend dem Rollout und regional gestaffelt mit einer Vorlaufzeit von rund drei Wochen vor Wirksamwerden der Verwendungsverpflichtung gemäß ELGA-Verordnung durch die ELGA-Betriebskoordination.

Die erfolgreiche Anbindung eines Softwareprodukts an die ELGA-Infrastruktur setzt einen technisch verifizierbaren, vollständigen und fehlerfreien Zugriff auf ELGA voraus, der im ELGA-Protokollierungssystem nachvollziehbar dokumentiert sein muss. Dieser Zugriff kann sowohl auf Medikationsdaten als auch auf ELGA-Dokumente (e-Befunde) erfolgen. Das erfordert somit entsprechende Vorkehrungen (z.B. Konfiguration, Test) vor Ort. Überprüft wird das Vorliegen dieser Voraussetzung durch die Abwicklungsstelle (ELGA GmbH) in Zusammenarbeit mit der Bundesrechenzentrum GmbH im Rahmen der Bearbeitung der Förderungsansuchen.

Die Förderung wird nur aufgrund eines Förderungsansuchens gewährt. Dieses Förderungsansuchen kann ausschließlich in elektronischer Form und im Wege der vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz zur Verfügung gestellten Webapplikation gestellt werden.

Abweichend davon übermittelte Förderungsansuchen werden abgelehnt. Von der Abwicklungsstelle werden aufgrund diesbezüglicher Meldungen die Softwarehersteller bzw. ‑lieferanten in der Webapplikation freigeschaltet, damit sie die Antragstellung der ELGA-GDA vorbereiten können. Unverzichtbarer Bestandteil des Förderungsansuchens ist der belegmäßige Nachweis (Rechnung), der in die Webapplikation hochgeladen werden muss. Das Förderungsansuchen ist vom ELGA-GDA (Förderungswerberin/Förderungswerber) zu unterfertigen. Soll das Förderungsansuchen elektronisch signiert werden, ist dafür die e-card-Infrastruktur erforderlich, ansonsten – bei manueller Signatur – muss weitere technische Infrastruktur (Scanner) vor Ort verfügbar sein.

Die Softwarehersteller bzw. -lieferanten werden den ELGA-GDA bei der Erstellung des Förderungsansuchens so weit wie möglich unterstützen.

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