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Zahnbürste mit Zahnputzbecher © Uma

Gut vorbereitet ins Krankenhaus

Stellt Ihre Ärztin/Ihr Arzt fest, dass ein Krankenhausaufenthalt notwendig ist, passiert üblicherweise Folgendes: Ihre Ärztin/Ihr Arzt stellt einen Aufnahme- oder Einweisungsschein aus, der wichtige Informationen für die Behandlung im Spital enthält. In der Arztpraxis werden Sie auch weitgehend über Ihre Krankheit und deren Behandlung informiert. Geschieht dies nicht, scheuen Sie sich nicht, danach zu fragen.
Hilfreich ist es vor diesem Gespräch, alle Fragen aufzuschreiben und Punkt für Punkt mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt durchzugehen. Auch bei der Auswahl des Spitals kann Sie Ihre Ärztin/Ihr Arzt sicher unterstützen. Achtung: Nicht jedes Krankenhaus führt jeden Eingriff durch . . .

Von der Diagnose bis zur Aufnahme

Ihre behandelnde Ärztin/Ihr behandelnder Arzt wird Ihnen unter Umständen nahelegen, vor einer geplanten Operation einige Ihrer Gewohnheiten zu verändern, um möglichen Komplikationen vorzubeugen. Sie/er wird Ihnen auch mitteilen, über welchen Zeitraum vor der Operation keine alkoholischen Getränke konsumiert und nicht geraucht werden sollte. Dies ist für die Wundheilung sowie eine raschere Erholung förderlich und kann das Infektionsrisiko senken.

Haben Sie den Aufnahme- oder Einweisungsschein erhalten, rufen Sie am besten im Spital Ihrer Wahl an (Spitäler finden Sie unter: Spitalssuche). Am Telefon erfahren Sie mehr über die weiteren Schritte. Die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter des Spitals wird Sie vermutlich bitten, sich an einem bestimmten Tag beim Aufnahmeschalter des Krankenhauses zu melden

Krankenstand und Dienstgeber

Ihre Ärztin/Ihr Arzt wird feststellen, wie lange Sie voraussichtlich arbeitsunfähig sein werden. Informieren Sie Ihre Arbeitstelle darüber. Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer sind verpflichtet, ihre Arbeitgeberin/ihren Arbeitgeber sofort zu verständigen, wenn sie krankheitsbedingt nicht arbeiten können. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website www.arbeiterkammer.at

Kommunikation zwischen Arzt, Patient und Spital

Ihr Spitalsaufenthalt wird umso besser verlaufen, je mehr Informationen die Ärztinnen und Ärzte im Krankenhaus erhalten. Daher informiert Ihre Ärztin/Ihr Arzt das Spital in einem Einweisungsschreiben über zusätzliche Erkrankungen und/oder Allergien, um eine möglichst komplikationslose Behandlung zu gewährleisten. Halten Sie vor dem Aufenthalt schriftlich fest, welche Medikamente  Sie einnehmen und in welcher Dosierung. Das gilt sowohl für rezeptpflichtige Medikamente als auch für solche, die Sie ohne Rezept in der Apotheke gekauft haben. Erwähnen Sie auch, ob Sie Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke oder Drogerie einnehmen.

In manchen Regionen Österreichs sind Haus- und Facharztpraxen bereits mit den umliegenden Spitälern vernetzt. Dabei übermitteln die teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte Informationen wie etwa Röntgen- oder Laborbefunde direkt an das Krankenhaus. Dieser intensive Informationsaustausch ist jedoch nicht österreichweit etabliert.

Das richtige Krankenhaus finden

Bei geplanten Operationen oder Behandlungen haben Sie die Möglichkeit, sich im Spital Ihrer Wahl behandeln zu lassen. Wichtig bei dieser Wahl sind nicht nur die Erreichbarkeit und das medizinische Angebot des Spitals. Ein wesentliches Kriterium kann auch die Zahl der Eingriffe sein, die in diesem Spital durchgeführt werden.

Informationen über Österreichs Spitäler erhalten Sie bei Ihrer Hausärztin/Ihrem Hausarzt bzw. Ihrer Fachärztin/Ihrem Facharzt oder direkt über die Websites der einzelnen Spitäler bzw. über den Spitalskompass.

Der Spitalskompass liefert unter anderem Informationen darüber,

  • welche Spitäler Ihnen zur Verfügung stehen,
  • über welche medizinischen Einrichtungen diese Spitäler verfügen und
  • wie oft bestimmte medizinische Leistungen in einzelnen Krankenhäusern erbracht werden.

Das Informationsportal kliniksuche.at bietet

  • qualitätsgesicherte, neutrale Information darüber, in welchen Krankenhäusern bestimmte Krankenbehandlungen
  • wie häufig und unter welchen Bedingungen angeboten werden.

Im Unterschied zum Spitalskompass, wird eine Bewertung der Informationen zur Verfügung gestellt. Hier kommen Sie zu kliniksuche.at.

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