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Mädchen mit Stethoskop © lenets_tan

Gut vorbereitet zum Kinderarzt

Je besser Sie auf den Besuch bei der Kinderärztin/dem Kinderarzt vorbereitet sind, umso größer sind die Chancen, dass der Aufenthalt in der Ordination auch gut verläuft. Besonders wichtig ist die konstante Betreuung Ihres Kindes durch seine Kinderärztin/seinen Kinderarzt. Ein häufiger Arztwechsel ist nicht ratsam, da sich das Kind immer wieder auf eine neue Umgebung einstellen muss. Ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Ärztin/Arzt und Patient/in ist jedoch eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung . . .

Wie Sie Ihr Kind auf den Arztbesuch vorbereiten können

  • Vertrautes macht weniger Angst. „Proben“ Sie daher den Ordinationsbesuch, zum Beispiel mithilfe eines Spielzeug-Arztkoffers.
  • Versprechen Sie nicht zu viel! Sagen Sie Ihrem Kind nicht, die Behandlung sei völlig schmerzlos, wenn Sie wissen, dass dies nicht zutreffen wird. Bleiben Sie bei der Wahrheit.
  • Zeigen Sie in einer unangenehmen Situation bei der Ärztin/beim Arzt (z.B. Impfung), dass Sie diese Untersuchung oder Impfung für notwendig und wichtig halten. Sagen Sie Ihrem Kind, dass dies nun einmal sein muss und Sie die Situation gemeinsam mit ihm durchstehen. Weichen Sie nicht davon ab, denn nur Impfungen können Ihr Kind vor schweren Krankheiten schützen.

Worauf Sie vor dem Arztbeusch noch achten sollten

  • Wählen Sie Kinderbekleidung, die sich leicht aus- und wieder anziehen lässt.
  • Nehmen Sie Ersatzkleidung und Windeln mit.
  • Packen Sie das Lieblingsspielzeug oder -buch Ihres Kindes ein.
  • Ist Ihr Kind akut erkrankt, notieren Sie zu Hause, welche Symptome es hat und wie lange diese bereits bestehen.
  • Notieren Sie alle Fragen rund um die Krankheit oder Untersuchung Ihres Kindes. So vergessen Sie während des Arztbesuches nichts.
  • Braucht Ihr Kind rasche Behandlung – etwa wegen hohen Fiebers oder starker Schmerzen –, ist es empfehlenswert, direkt die behandelnde Ärztin/den behandelnden Arzt bzw. das Spital – falls die Ärztin/der Arzt nicht erreichbar ist – aufzusuchen.
  • Informieren Sie die Sprechstundenhilfe auch, wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind eine ansteckende Krankheit (z.B. auch Ausschläge) hat. So kann Sorge getragen werden, dass andere Kinder nicht angesteckt werden. In manchen Praxen gibt es dafür eigene Wartezimmer.
  • Nimmt Ihr Kind Medikamente ein oder ist es bei anderen Ärztinnen/Ärzten in Behandlung, informieren Sie die Kinderärztin/den Kinderarzt darüber.
  • Nehmen Sie – falls vorhanden – Vorbefunde und Impf- bzw. Allergiepass mit.
  • Teilen Sie der Ärztin/dem Arzt mit, ob Ihr Kind an Allergien leidet.
  • e-card und Mutter-Kind-Pass nicht vergessen.
  • Notieren Sie sich während des Arztbesuches zur Sicherheit die Empfehlungen Ihrer Ärztin/Ihres Arztes.


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