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Ärztin in der Ordination © Photographee.eu

Gut vorbereitet in die Arztpraxis

Wenn Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt ausführlich über Ihren Gesundheitszustand bzw. Ihre Beschwerden informieren, kann dies die Diagnose und die Behandlung wesentlich erleichtern. Eine gute Vorbereitung ist hilfreich und dient dem Zweck, möglichst viele Informationen für die Ärztin/den Arzt zusammenzustellen, aber auch die eigenen Bedürfnisse konkret zu formulieren. Notieren Sie auch alle Fragen, die Ihnen im Zusammenhang mit Ihrem gesundheitlichen Problem einfallen . . .

Checkliste für den Arztbesuch

Folgende Informationen sind wichtig für Ihre Ärztin/Ihren Arzt – vor allem beim erstmaligen Besuch:

  • Symptome: Welche Beschwerden haben Sie und wann treten diese auf?
  • Medikamente: Erstellen Sie eine Liste mit allen Medikamenten (inklusive der jeweiligen Dosierung), die Sie einnehmen. Das gilt sowohl für rezeptpflichtige Medikamente als auch für rezeptfreie Präparate aus der Apotheke, wie beispielsweise pflanzliche oder homöopathische Arzneien etc. Erwähnen Sie auch, ob Sie Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke oder Drogerie einnehmen.
  • Behandlungen: Informieren Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt über laufende und neu hinzugekommene Therapien. Gemeint sind damit auch komplementärmedizinische Behandlungen wie Akupunktur oder Osteopathie.
  • Befunde: Wenn Sie bereits Vorbefunde von einer anderen Ärztin/einem anderen Arzt haben, bringen Sie diese mit.
  • Allergien: Teilen Sie Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt mit, falls Sie an Allergien leiden.
  • Andere Erkrankungen: Informieren Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt über bestehende andere insbesondere chronische Krankheiten.
  • Gesundheitspass: Falls Sie einen Gesundheitspass oder ein Gesundheitstagebuch haben (z.B. Diabetes-, Herzschrittmacher-Pass oder Schmerztagebuch), nehmen Sie auch diese Unterlagen mit.
  • Impfpass: Insbesondere bei Vorsorgeuntersuchungen, bei Verletzungen, bei Erstkontakten ist das Mitbringen des Impfpasses sinnvoll.
  • Patientenverfügung: Sollten Sie eine Patientenverfügung durchgeführt haben, in der Sie Behandlungen, die Sie nicht wünschen, beachtlich oder verbindlich festgelegt haben, dann sollten Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt informieren.
  • Fragen: Wenn Sie etwas nicht verstehen, fragen Sie nach und machen Sie sich nach Bedarf Notizen. Wenn nötig, bringen Sie zu Ihrer Unterstützung eine Vertrauensperson mit.
  • e-card: Nicht vergessen!
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