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Symbolfoto für Akupunktur © Tom Wang

Zusatzausbildungen für Ärztinnen und Ärzte

Akupunktur, Arbeitsmedizin, Psychosomatische Medizin – alle in Österreich praktizierenden Ärztinnen und Ärzte sind laut Ärztegesetz verpflichtet, sich laufend fortzubilden. Ergänzend zur medizinischen Basisausbildung und den gesetzlich vorgeschriebenen Fortbildungen absolvieren viele Ärztinnen und Ärzte Zusatzausbildungen, die beispielsweise von der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) angeboten werden . . .

Ärztinnen und Ärzte können unter anderem folgende ÖÄK-Diplome erwerben:

  • Psychosomatische Medizin: Krankheiten werden in ihrem bio-psycho-sozialen Zusammenhang – also ganzheitlich – betrachtet und die Patientinnen und Patienten unter Berücksichtigung seelischer und sozialer Faktoren behandelt.
  • Akupunktur: Chinesische Nadeltherapie – z.B. bei Heuschnupfen, Tennisellenbogen, Menstruationsbeschwerden, allergischem Asthma oder chronischem Wirbelsäulenleiden.
  • Ernährungsmedizin: Diagnostik, Therapie und Vorsorge ernährungsbedingter Erkrankungen – z.B. bei Übergewicht, Lebensmittelunverträglichkeit oder -allergien, Diabetes, Herzerkrankungen, Essstörungen.
  • Arbeitsmedizin: Diese hat das Ziel, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu erhalten und zu fördern. Zu den Aufgabengebieten der Arbeitsmedizinerinnen und -mediziner zählen unter anderem Bereiche wie die Schutzkleidung für bestimmte Berufsgruppen, die Gestaltung der Arbeitsplätze sowie die Verhinderung berufsbedingter Erkrankungen.
  • Begleitende Krebsbehandlungen: Sie ergänzen die Schulmedizin durch den qualitätsorientierten Einsatz komplementärer Behandlungen bei der Therapie von Krebserkrankungen (z.B. Misteltherapie).
  • Geriatrie: Behandlung von Erkrankungen und Behinderungen des höheren Lebensalters.
  • Manuelle Medizin: Manuelle (spezielle mit der Hand ausgeübte) Untersuchungstechniken am Stütz- und Bewegungsapparat, um Funktionsstörungen zu erkennen und sie entsprechend der manuellen Techniken zu behandeln.
  • Palliativmedizin: Qualifizierte Betreuung von unheilbar kranken Menschen.
  • Spezielle Schmerztherapie: Spezielle Weiterbildung in Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Schmerzen.
Ärztinnen und Ärzte informieren Sie auf ihrem Ordinationsschild und/oder ihrem Web-Auftritt über Zusatzqualifikationen. Auch die meisten Online-Arztsuchen liefern Informationen über absolvierte Zusatzausbildungen. Jede Ärztin/jeder Arzt kann jede Leistung anbieten, für die sie/er eine Ausbildung hat. Die zulässigen ärztlichen Tätigkeiten sind nicht auf wissenschaftlich anerkannte Methoden beschränkt, sondern umfassen auch komplementärmedizinische Methoden wie Homöopathie, Akupunktur etc.

 Weitere Informationen über ÖÄK-Diplome finden Sie unter Ärzteakademie.
  
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