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Medizinischer Befund © S.Kobold

Der medizinische Befund

Bei vielen Erkrankungen oder bei speziellen Gesundheitsfragen kann die Ärztin/der Arzt für Allgemeinmedizin weiterhelfen. Fast immer wird sie/er die erste Ansprechstelle sein. Bei bestimmten Erkrankungen oder gesundheitlichen Beschwerden können jedoch manchmal gewisse Untersuchungen nötig sein, bei der die Ärztin/der Arzt nicht die Möglichkeit hat, diese in der Ordination durchzuführen (z.B. ein Röntgenbild, Laboruntersuchung). Daher wird sie/er die Patientin/den Patienten an eine Fachärztin/einen Facharzt oder an ein Labor überweisen bzw. zuweisen . . .

Die Überweisung

Ihre Hausärztin/Ihr Hausarzt möchte gesundheitliche Beschwerden oder Auffälligkeiten abklären lassen und überweist Sie an eine Fachärztin/einen Facharzt. Dafür schreibt die Hausärztin/der Hausarzt einen Überweisungsschein, auf dem sie/er eine Verdachtsdiagnose und die empfohlene Untersuchung vermerkt. Diesen legen Sie bei der Fachärztin/dem Facharzt vor.

Ausführliche Informationen dazu erhalten Sie unter Facharztüberweisung.

Der medizinische Befund

Nach der fachärztlichen Untersuchung erhalten Sie einen medizinischen Befund, auf dem alle durchgeführten Untersuchungen und deren Ergebnisse festgehalten werden. Den ausführlichen Befund bekommen Sie und/oder Ihre Hausärztin/Ihr Hausarzt in der Regel in den nächsten Werktagen per Post oder Fax. Oft ist die Übermittlung auch per E-Mail möglich.

Hinweis In dringenden Fällen werden die Befundergebnisse auch direkt an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt weitergegeben, bzw. erhält die Patientin/der Patient einen vorläufigen Befund.


Nachdem Sie oder Ihre Hausärztin/Ihr Hausarzt den Befund erhalten haben, wird sie/er mit Ihnen ein Befundgespräch führen. In diesem erklärt sie/er Ihnen die Untersuchungsergebnisse bzw. die fachärztlichen Vorschläge zur weiteren Vorgehensweise. Je nach Situation bzw. spezifischem Problem wird eine Befundbesprechung auch direkt mit der Fachärztin/dem Facharzt stattfinden. Auf alle Fälle ist es sinnvoll, sich zu erkundigen, wann der Befund voraussichtlich vorliegen wird, um zu diesem Zeitpunkt mit Ihrer Hausärztin/Ihrem Hausarzt ein Befundgespräch zu vereinbaren.


Was bedeutet „positiv“ und „negativ“?

Ein positives Testergebnis bzw. ein positiver Befund bedeutet in der Medizin, dass z.B. bei einer Laboruntersuchung ein bestimmter Krankheitserreger gefunden oder bei einer Röntgenuntersuchung Auffälligkeiten festgestellt wurden. Ein negativer Befund bedeutet, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine Krankheiten entdeckt wurden.

Weiters gibt es auch den Vermerk „oB“ (ohne Befund). Dieser bedeutet, dass anhand der durchgeführten Untersuchungsmethoden, wie z.B. Röntgen oder Ultraschall, keine nachweisbare Krankheit festgestellt werden konnte. Diese Abkürzung wird meist in der bildgebenden Diagnostik verwendet.

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