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Frau schreibt auf einer Tafel © alice_photo

Gesundheitsleistungen

Gesundheit zählt für die meisten Menschen zum wertvollsten Gut. Die Sicherung der Gesundheit ist in Österreich eine gesetzlich verankerte Aufgabe der öffentlichen Hand. Umfangreiche Leistungen werden in verschiedenen Bereichen des Gesundheitssystems erbracht, damit allen Österreicherinnen und Österreichern eine hochwertige Gesundheitsversorgung zur Verfügung steht . . .

Arztbesuch

In Österreich sorgen rund 16.000 Hausärztinnen und Hausärzte, Fachärztinnen und Fachärzte für die medizinische Versorgung außerhalb der Spitäler. Ihre Aufgabe ist es, Patientinnen und Patienten mit leichten wie schweren Erkrankungen ambulant zu behandeln, sie durch das Gesundheitssystem zu lotsen und sie samt ihrem persönlichen Umfeld, ihren Problemen und Wünschen wahrzunehmen. Erfahren Sie hier, wie Ärztinnen und Ärzte arbeiten und was Sie tun können, um die Behandlung in der Praxis positiv mitzugestalten . . . 

Kinderarztbesuch

Eine gute Kinderärztin/ein guter Kinderarzt ist nicht nur fachlich versiert, sondern geht auch einfühlsam auf Ihr Kind ein. Auf den kommenden Seiten erfahren Sie, wie Sie sich auf den Kinderarztbesuch vorbereiten können und wie Sie die passende Ordination finden. Darüber hinaus erhalten Sie Informationen über die e-card und wichtige Hinweise zur Verordnung von Medikamenten bei Kindern . . .

Krankenhausaufenthalt

Spitäler versorgen Patientinnen und Patienten, wenn diese akut oder chronisch erkrankt sind und spezielle medizinische Betreuung brauchen. Spitalsambulanzen sind für die Notversorgung rund um die Uhr zuständig. Vor einem geplanten Spitalsaufenthalt gibt es viele Fragen. Je besser Sie sich vorab informieren und vorbereiten, umso reibungsloser ist der Ablauf. Die folgenden Seiten können Ihnen dabei helfen, Ihren Krankenhausaufenthalt und die Zeit nach der Entlassung möglichst gut zu planen . . .

Medikamente

Arzneimittel wirken gezielt, um gesundheitliche Beschwerden zu lindern oder Erkrankungen zu heilen. Entscheidend sind die richtige Auswahl und die Dosierung bei der Verschreibung sowie die richtige Anwendung durch die Patientin bzw. den Patienten. Zum Schutz der Gesundheit müssen in Österreich alle Arzneimittel ein strenges Zulassungsverfahren durchlaufen . . . 

Reha & Kur

Die Rehabilitation ist ein wichtiger Bestandteil im österreichischen Gesundheitswesen. Sie gliedert sich in drei Bereiche: medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation. Das vorrangige Ziel ist es, den ursprünglichen Gesundheitszustand der Patientin/des Patienten nach Unfall oder Krankheit wieder herzustellen – sowohl für das persönliche und gesellschaftliche wie auch für das berufliche Leben. Im Gegensatz zur Rehabilitation, bei der die „Reparatur“ im Vordergrund steht, geht es bei einem Kuraufenthalt vor allem um die Aufrechterhaltung der Gesundheit . . .

Rezepte, Anträge und Co.

Um Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. So sind rezeptpflichtige Medikamente nur mit einem Kassen- bzw. Privatrezept erhältlich. Auch für Hilfsmittel und Heilbehelfe wie Rollator oder orthopädische Schuheinlagen ist eine ärztliche Verordnung erforderlich. Welche Kriterien dafür ausschlaggebend sind und worauf es bei Anträgen auf Rehabilitation oder Kur ankommt, erfahren Sie auf den folgenden Seiten . . .

Ausweise und Pässe

Ob Blutspendeausweis, Behinderten- oder Allergiepass. Alle diese Dokumente dienen der Aufzeichnung wichtiger medizinischer Daten und sollen ein ständiger Begleiter sein. So können sich Ärztinnen und Ärzte im Notfall oder bei weiteren Behandlungen rasch über die gesundheitliche Situation der Patientin/des Patienten informieren . . .

Anästhesie

Viele Menschen fürchten sich vor der Narkose mehr als vor der Operation. Die Ursache dafür sind häufig fehlerhafte oder falsche Informationen über Narkosen. Eine umfangreiche Aufklärung über die vielfältigen Möglichkeiten kann Ihnen die Angst vor der Narkose nehmen. Die Entscheidung für das beste Anästhesieverfahren wird gemeinsam mit dem Narkoseteam getroffen . . .

Transplantation

Schwere Erkrankungen können dazu führen, dass ein Organ nicht mehr richtig funktioniert oder sogar seine Funktion zur Gänze verliert. Meist nur durch eine Organtransplantation können die Überlebenschancen der Patientin/des Patienten langfristig verbessert werden.

Transfusion

Bei einer Bluttransfusion werden einer Patientin/einem Patienten lebenswichtige Blutbestandteile – meist Blutzellen- oder Plasma – intravenös verabreicht, um einen Blutverlust oder eine chronische Bluterkrankung zu behandeln. Bluttransfusionen werden zum Beispiel bei schweren Verletzungen, bestimmten chirurgischen Eingriffen oder im Rahmen einer Krebstherapie eingesetzt.

Patientenrechte

Eine gute Vertrauensbasis zwischen Patientin/Patient und Ärztin/Arzt ist eine wesentliche Voraussetzung für den Behandlungserfolg. Die gesetzliche Rückendeckung bekommen die Patientinnen und Patienten durch die Patientenrechte. Sie schützen und unterstützen die Betroffenen im Verlauf einer Behandlung in einer Krankenanstalt, bei einer niedergelassenen Ärztin/einem niedergelassenen Arzt oder einer sonstigen Einrichtung des Gesundheitswesens. Die Patientenrechte sind in verschiedenen Gesetzen verankert und stellen sicher, dass Patientinnen und Patienten ihre Ansprüche auch durchsetzen können . . .

Gesundheitsberufe

In den österreichischen Gesundheitseinrichtungen arbeiten Tausende Spezialistinnen und Spezialisten in den verschiedensten Gesundheitsberufen. Sie alle haben eine meist mehrjährige und fundierte Ausbildung z.B. an Fachhochschulen, Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege oder Universitäten absolviert und bilden sich regelmäßig fort. Verschiedene Gesetze und Verordnungen regeln Ausbildung und Berufsausübung und sichern die Qualität der erbrachten Gesundheitsdienstleistungen . . .

Gesundheitswesen

Das Gesundheitswesen stellt sicher, dass kranke Menschen wieder gesund werden und gesunde auch gesund bleiben: Es umfasst also die Krankenversorgung, die Gesundheitsförderung und die Prävention. In Österreich wird ein Großteil der Mittel des Gesundheitswesens für die Krankenversorgung aufgewendet. Die Gesundheitsförderung und die Prävention – darunter versteht man alle Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit und zur Vermeidung von Krankheit – nehmen jedoch an Bedeutung zu. Um eine hochwertige Gesundheitsversorgung in ganz Österreich auch langfristig zu gewährleisten, werden umfassende Planungsarbeiten vorgenommen . . .

Institutionen

Das österreichische Gesundheitswesen wird durch verschiedene Akteure geprägt: Neben dem Bund (Ministerien), den Ländern und der Sozialversicherung wirken gesetzliche Berufsvereinigungen, Interessenvertretungen, öffentliche Gesundheitseinrichtungen und private Organisationen am Gesundheitswesen mit. Sie behandeln, forschen, planen, prüfen, bilden aus, kontrollieren, organisieren oder verwalten. Dadurch gewährleisten sie eine umfassende Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und tragen dazu bei, das Gesundheitswesen weiterzuentwickeln. Von den zuständigen Organisationen der EU und der WHO werden längerfristige strategische Schwerpunkte der Gesundheitspolitik oder länderübergreifende Maßnahmen entwickelt . . .

Gesundheitsförderung und Gesellschaft

Ob wir gesund oder krank sind, hängt auch zu einem beträchtlichen Teil von den bestehenden Lebensverhältnissen und Umwelteinflüssen ab, in denen wir leben, arbeiten, spielen oder unsere Freizeit verbringen. Armut, geringe Bildung und soziale Ausgrenzung sind nach wie vor ein Nährboden für schlechte Gesundheit. Teilweise sind wir jedoch auch selbst durch unser Verhalten und unsere Lebensgewohnheiten für unseren Gesundheitszustand verantwortlich. Gesundheitsförderung hat das Ziel, gesunde Lebensbedingungen zu schaffen und Menschen zu einer gesunden Lebensführung zu motivieren . . .

Gesundheitspolitik für das 21. Jahrhundert

Unser Gesundheitssystem ist im Wandel. Wir werden immer älter und wollen natürlich auch länger gesund bleiben. Unsere Bedürfnisse ändern sich. Die Medizin wird immer spezialisierter. Die Herausforderungen für die Gesundheitsversorgung nehmen zu: Bis 2025 werden fast 60 Prozent der HausärztInnen das Pensionsalter erreicht haben. Vieles wird sich ändern müssen, damit der Beruf des Hausarztes/der Hausärztin attraktiv bleibt und wir auch in Zukunft eines der besten Gesundheitssysteme der Welt haben.

Die Politik handelt und macht das Gesundheitssystem fit für die Herausforderungen der Zukunft. Daher haben Bund, Länder und Sozialversicherung gemeinsam ein Paket für ein modernes Gesundheitssystem geschnürt.

Auf dieser Seite informiert Sie das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen über die Reformen im Gesundheitswesen.

Videobotschaft von Bundesministerin Sabine Oberhauser zur Gesundheitsreform.

Mein Wegweiser


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