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Sanitäter bei der Arbeit © cultura2

Rettungssanitäterin/Rettungssanitäter

Rettungssanitäterinnen/Rettungssanitäter müssen in Notsituationen selbstständig lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen, wie z.B. Defibrillation mit halbautomatischen Geräten, Verabreichung von Sauerstoff, Wiederherstellung bzw. Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Körperfunktionen und die Transportfähigkeit der Patientin/des Patienten herstellen, so lange keine Ärztin/kein Arzt zur Verfügung steht . . .

Offizielle Berufsbezeichnung

Rettungssanitäterin/Rettungssanitäter

Aufgaben und Arbeitsbereiche

Rettungssanitäterinnen/Rettungssanitäter sind eigenverantwortlich für die Versorgung und Betreuung kranker, verletzter und hilfsbedürftiger Personen vor und während eines Transportes zuständig.

Wo arbeiten Rettungssanitäterinnen/Rettungssanitäter?

Sie arbeiten bei Rettungsorganisationen, beim Bundesheer oder als Organ eines öffentlichen Sicherheitsdienstes. Rettungssanitäterinnen/Rettungssanitäter können ehrenamtlich oder mit der Zusatzausbildung des „Berufsmoduls“ als berufliche Helfer tätig sein.

Fundierte Ausbildung

Die Sanitäter-Grundausbildung umfasst insgesamt mindestens 260 Stunden (Modul 1), wobei bestimmte Berufsgruppen eine verkürzte Stundenzahl absolvieren können. Die Ausbildung im Sanitätswesen ist in Modulen aufgebaut und schließt jeweils mit einer kommissionellen Prüfung ab. Das Modul eins für Rettungssanitäterin/Rettungssanitäter ist die Grundlage für weitere Ausbildungen, wie z.B. Notfallsanitäterin/Notfallsanitäter. Medizinerinnen/Mediziner benötigen für diese Ausbildung nur 225 Stunden. Pflegeassistentinnen/-assistenten kommen auf 232 Stunden, und Angehörige im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege müssen 226 Stunden nachweisen.

Wie erfolgt die Abdeckung der Kosten?

Alle Notfalltransporte sind dann durch die gesetzlichen Krankenversicherungsträger gedeckt, wenn Lebensgefahr besteht. Diese wird durch die Notärztin/den Notarzt, mittels eines sogenannten „NACA“-Scores bestimmt. Bei Rettungstransporten ohne Notärztin/Notarzt muss Gehunfähigkeit bestehen oder eine akute Spitalsbehandlung auf den Transport erfolgen.

Rechtliche Grundlagen

Relevante Gesetze finden Sie im Rechtsinformationssystem (RIS):

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