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Seminarordner und Lesebrille © Gina Sanders

Gesundheitsberufe: Aus- und Weiterbildung

Die Ausbildung in Gesundheitsberufen kann auf sehr unterschiedlichen Wegen erfolgen. Eines ist allen gemeinsam – die Absolventinnen/Absolventen haben fundierte Kenntnisse zu den gesundheits- und medizinisch relevanten Themenbereichen erlangt und sind in der Ausübung ihres Gesundheitsberufes kompetent. Je nach Gesundheitsberuf erfolgt die Ausbildung z.B. an Fachhochschulen, Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege oder Universitäten und kann bis zu mehrere Jahre erfordern . . .

Ausbildungswege zu verschiedenen Gesundheitsberufen

  • Diplomstudium (Masterstudium) an einer Medizinischen bzw. Veterinärmedizinischen Universität, mehrjährige Ausbildung,
  • Diplomstudium bzw. Bachelor- und Master-Studium an einer Universität, mehrjährige Ausbildung,
  • Bachelor-Studiengänge an Fachhochschulen, mehrjährige Ausbildung,
  • spezielle (Fach-)Schulen wie z.B. für allgemeine oder psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, ein- bis mehrjährige Ausbildung.

Berufspraxis

In vielen Gesundheitsberufen ist nach Abschluss der angeführten Ausbildungen zum Erlangen der Berufsberechtigung und -bezeichnung darüber hinaus eine Berufspraxis zu leisten. So muss etwa für die Berufsbezeichnung Apothekerin/Apotheker ein einjähriger Apothekendienst mit abschließender Prüfung absolviert werden, bekannt als das Aspirantenjahr.

Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen

Die Ausübung von Gesundheitsberufen in Österreich ist an eine Berufsberechtigung geknüpft.

Im Falle einer außerhalb Österreichs erworbenen Qualifikation ist eine Anerkennung durch die zuständigen österreichischen Behörden vor der Berufsausübung vorgeschrieben. Ohne Anerkennung begehen sowohl Ausübende als auch jene, die diese Personen zu einer entsprechenden Tätigkeit heranziehen, eine mit Geldstrafe bedrohte Verwaltungsübertretung neben allfälligen zivil- und strafrechtlichen Haftungsfolgen.

Die EU-Richtlinie 2013/55/EU zur Änderung der Richtlinie 2005/36/EG, die mit 18. Jänner 2016 in Kraft getreten ist, umfasst neue Anerkennungsmechanismen und -instrumente, die Angehörigen der Gesundheitsberufe innerhalb der Europäischen Union und dem Europäischen Wirtschaftraum sowie der Schweiz die Mobilität erleichtern sollen. Dazu zählen zum Beispiel ein einheitlicher Ansprechpartner und ein Europäischer Berufsausweis.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Gesundheitsministerium unter Anerkennung von Gesundheitsberufen.

Näheres zur Ausbildung in speziellen Berufen erfahren Sie unter Gesundheitsberufe von A–Z.

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