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Wegunfälle: Achtung bei Dunkelheit!

Zebrastreifen bei Dunkelheit und Regen © Yury
Zebrastreifen bei Dunkelheit und Regen © Yury
09.12.2019

Mehr als 12.000 Unfälle pro Jahr passieren am Weg von oder zur Arbeit, Schule, Uni etc. In der Dunkelheit ist das Risiko für einen Wegunfall im Verkehr am Höchsten, besonders im Stadtgebiet. Helle Kleidung mit reflektierenden Teilen hilft, besser gesehen zu werden. An einem Montag sollte man besonders vorsichtig sein. Denn an diesem Wochentag passieren laut Statistik die meisten Wegunfälle.

„Wege von und zur Arbeit werden im Herbst und Winter häufig in der Dämmerung oder im Dunkeln zurückgelegt – darüber hinaus behindern oft Regen, Nebel oder Schnee die Sicht. Insgesamt ist somit die Unfallgefahr deutlich erhöht“, erklärt Verkehrsexperte Peter Schwaighofer in einer Aussendung der AUVA. Für Autofahrerinnen und Autofahrer ist es in der dunklen Jahreszeit wichtig, die Fahrweise an die Witterung anzupassen und auf gute Sicht aus dem Fahrzeug zu achten, z.B. freie Scheiben. 

Unfallrisiko bei Dunkelheit erhöht 

Im Straßenverkehr ist Sehen und Gesehen werden besonders wichtig. Ein dunkel gekleideter Fußgänger wird bei schlechter Sicht erst auf eine Entfernung von 25 bis 30 Metern wahrgenommen. Bei 50 km/h und einem Anhalteweg von 40 Metern sei das oft zu spät, um einen Unfall zu vermeiden, so die AUVA.   

Helle Kleidung und Reflektoren zur Unfallprävention 

Helle, kontrastreiche Kleidung hingegen kann in der dunklen, nebeligen Zeit helfen, rascher gesehen zu werden – Personen werden immerhin bei einer Distanz von 40 bis 50 Metern erkannt.  

Kleidung mit Reflexionsmaterial ermöglicht, Personen auf eine Entfernung von 130 bis 160 Metern wahr zu nehmen. Auch reflektierende Elemente auf Mützen, Schuhen und Jacken helfen, besser gesehen zu werden. Schultaschen von Kindern sowie Kinderwägen sollten jedenfalls immer mit reflektierenden Materialien ausgestattet sein. 

Sicheren Schulweg üben 

Die dunkle Jahreszeit ist ein Anlass, damit Eltern oder andere Bezugspersonen wieder einmal gemeinsam den sicheren Weg in die Schule üben. Übrigens: „Kinder mit dem Auto in die Schule zu bringen, ist – entgegen der Meinung vieler Eltern – nicht die sicherste Variante“, so Joachim Rauch, Präventionsexperte der AUVA. „Das richtige Verhalten im Straßenverkehr muss von Kindern erlernt werden und durch das erhöhte Verkehrsaufkommen vor den Schulen steigt das Unfallrisiko für alle Kinder.  

Weitere Informationen:  

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