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Corona-Tests: Angebote und Regelungen

Corona-Test © Pixelot
Corona-Test © Pixelot

Regelmäßige Corona-Tests sind wichtig, um die COVID-19-Pandemie eindämmen zu können. Infizierte Personen ohne Symptome können so entdeckt und frühzeitig isoliert werden. Damit werden Infektionsketten unterbrochen und die Ansteckung anderer Menschen vermieden. Die Bundesregierung ermöglicht daher einen möglichst einfachen und kostenlosen Zugang für alle Bürgerinnen und Bürger zu PCR- und Antigen-Tests auf SARS-CoV-2. 

Der Besuch körpernaher Dienstleistungen ist derzeit nur mit einem negativem Corona-Test möglich. 

Das Angebot für COVID-19-Tests in Österreich reicht von Teststraßen und -stationen der Länder und Gemeinden, Gratis-Tests in Apotheken, Testprogrammen in Betrieben bis hin zu Selbsttests für Zuhause. Die Anmeldung kann unter Österreich testet oder über die Hotline 0800 / 220 330 erfolgen.

Für Personen mit  Krankheitssymptomen gilt dieselbe Regelung wie auch bisher: Bitte zuhause bleiben! Durch einen Anruf bei 1450 oder bei der Hausärztin/beim Hausarzt kann eine kostenlose Testung in Anspruch genommen werden.

Die Testungen sind derzeit, neben anderen aktuellen Schutzmaßnahmen, ein wichtiger Wellenbrecher gegen eine massive Zunahme der Infektionen, so das Gesundheitsministerium.

Achtung! Das Ergebnis eines Corona-Tests ist nur eine Momentaufnahme. Ein Test schützt nicht vor einer Ansteckung!

Hinweis Ab dem 19.5. sind umfangreiche Öffnungsschritte geplant. Eine detaillierte Übersicht und Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Öffnungsschritten (Zutrittstests, Testnachweis, Immunitätsnachweis, Regelungen für geimpfte Personen usw.) finden Sie unter Coronavirus – Aktuelle Maßnahmen(Gesundheitsministerium).

Testangebote der Bundesländer und Gemeinden

Es gibt ein umfassendes Angebot, um in der Nähe Corona-Tests regelmäßig durchführen zu können. Dazu zählen Teststraßen und Teststationen für Schnelltests, aber auch regionale Angebote wie „Alles gurgelt!“ in Wien. Informationen zu den verschiedenen Testangeboten in ganz Österreich sind unter www.oesterreich.gv.at  und unter Österreich testet zu finden.

Gratis Corona-Tests in Apotheken

Derzeit gibt es in rund 900 Apotheken in ganz Österreich die Möglichkeit, sich gratis mittels Antigen-Schnelltests auf das Corona-Virus testen zu lassen. 

Achtung! Unbedingt erforderlich ist eine Voranmeldung unter apotheken.oesterreich-testet.at sowie die Mitnahme der e-Card, welche zur Identifikation herangezogen wird.

Der Abstrich erfolgt durch den Apotheker/die Apothekerin mittels eines für den Nasen-/Rachen-Abstrich geeigneten Antigentest. Bei einem negativen Testergebnis wird von der Apotheke eine Testbestätigung ausgestellt. Bei einem positiven Testergebnis ist eine Selbstquarantäne notwendig und die Gesundheitshotline 1450 muss informiert werden. Es erfolgt eine Meldung an die Gesundheitsbehörde durch die Apotheke.

Testungen in Betrieben

Auch Betriebe werden bei der Testung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützt. Für Antigen- oder PCR-Testungen gibt es einen Kostenersatz von zehn Euro pro durchgeführtem Test. Auch betriebsfremde Personen wie Angehörige, Kundinnen/Kunden und Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter umliegender Betriebe können dabei getestet werden. Die Förderung kann auch für diese Personen beantragt werden. Somit werden auch die Betriebe zu Testzentren in den Regionen. Die Betriebe können sich unter www.wko.at registrieren.

„Wohnzimmertests“ – gratis Selbsttests für Zuhause

Seit März werden kostenlose Corona-Selbsttests in Apotheken abgegeben. Pro Person und Monat stehen bis zu fünf kostenlose Tests zur Verfügung. Bezogen werden können die „Wohnzimmertests“ von Menschen ab 15 Jahren (Stichtag 1.1.2006) in allen Apotheken, die sich am Programm beteiligen. Sozialversicherungsnummer oder e-Card dienen als Identitätsnachweis. 

Die Selbsttests dienen vor allem dazu, den Menschen zuhause eine Möglichkeit der Ersteinschätzung zu geben. Sie sind jedoch nicht als „Zutrittstest“ gültig. Weitere Infos unter Corona-Selbsttests für zuhause.

Selbsttests an Schulen

Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit im Rahmen des Schulbesuchs an regelmäßigen Antigen-Selbsttests teilzunehmen. Weitere Informationen unter   Coronavirus(Bildungsministerium).

„Zutrittstests“ für körpernahe Dienstleistungen

Ab dem 19.5. sind umfangreiche Öffnungsschritte geplant. Eine detaillierte Übersicht und Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Öffnungsschritten finden Sie unter Coronavirus – Aktuelle Maßnahmen.

Der Besuch körpernaher Dienstleistungsbetriebe ist derzeit nur mit einem negativem Corona-Test möglich. Die Testpflicht gilt insbesondere für den Besuch von Friseurinnen/Friseuren, Kosmetikerinnen/Kosmetikern, Masseurinnen/Masseure, Maniküre, Pediküre, Nagelstudios, Piercingstudios oder Tätowiererinnen/Tätowierer.

Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Dabei zählt der Zeitpunkt der Probenentnahme. Für Kinder bis zehn Jahre gilt das Testergebnis der Eltern bzw. eines oder einer Erziehungsberechtigten, ab dem Alter von zehn Jahren brauchen Kinder ein eigenes Testergebnis. 

Das Testergebnis muss den Namen der getesteten Person, das Datum der Probeentnahme und die Unterschrift einer verantwortlichen Person der Teststelle beinhalten. Die Identifikation der Person muss vorab mit einem Ausweis sichergestellt werden.

Welche Ausnahmen für die Testpflicht gibt es?

Für Gesundheitsdienstleistungen wie z.B. Physiotherapie, Ergotherapie oder Heilmassagen sind keine "Zutrittstests" erforderlich. 

Ausgenommen von den Zutrittstests sind auch Personen, die in den letzten sechs Monaten mit SARS-CoV-2 infiziert waren und mittlerweile wieder genesen sind. Ein Nachweis ist mit einem ärztlichen Attest oder einem positiven PCR-Test aus dem entsprechenden Zeitraum möglich. Alternativ kann zudem ein positiver Test auf neutralisierende Antikörper (gültig drei Monate ab Testzeitpunkt) vorgelegt werden.

Was gilt als „Zutrittstest“?

Als „Zutrittstests“ gelten laut Aussendung des Gesundheitsministeriums alle negativen PCR- und Antigen-Tests, die im Rahmen von behördlichen Settings und damit von medizinischen Fachkräften durchgeführt wurden. Dazu zählen z.B.:

  • Teststraßen und -angebote von Bundesländern und Gemeinden,
  • Apotheken,
  • niedergelassene Ärztinnen und Ärzte oder
  • Tests, die in Betrieben oder in Alten- und Pflegeheime durch qualifiziertes und berechtigtes Gesundheitspersonal durchgeführt wurden.

Herkömmliche Selbsttests können nicht als Zutrittstests verwendet werden, da hierbei die Kontrolle fehlt, ob der Test korrekt durchgeführt und ausgewertet wurde und wer den Test ausgeführt hat. Auch Ergebnisse von Schultests zählen nicht als Zutrittstests.

Weitere Informationen:

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