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Corona: Bei Maßnahmen nicht nachlassen!

Symbolbild mit Streichhölzern © Adrian
Symbolbild mit Streichhölzern © Adrian
23.03.2020

Die gesetzten Maßnahmen beginnen zu wirken. Die Zahl der Corona-Erkrankungen muss jedoch weiter sinken, so Gesundheitsminister Rudi Anschober. Jeder/jede ist Teil der Lösung. Und muss beitragen, um die Krise gemeinsam zu bewältigen. Tatkräftige Mithilfe findet zudem im ehrenamtlichen Bereich statt. Tausende engagieren sich und leisten in Österreich zusätzlich einen wertvollen Beitrag.

Verringerung der Tageszuwächse

In den vergangenen vier Tagen nahmen die Erkrankungsfälle in Österreich täglich im Durchschnitt um 18,5% zu (Stand: 22.03.2020). Das ist eine deutliche Verringerung im Vergleich zur Situation vor einer und vor zwei Wochen, als die Tageszuwächse teilweise sogar bei 40% lagen.

Appell: Nicht nachlassen! Jeder ist Teil der Lösung! 

Dennoch muss die Entwicklung der Zahl der Corona-Erkrankungen weiter sinken, die Zuwächse sind noch immer zu hoch, so der Gesundheitsminister Anschober. „Wir sind auf dem richtigen Weg. Ich warne aber eindringlich, wir dürfen nicht nachlassen. Alle müssen die gesetzten Maßnahmen mit aller Konsequenz mittragen, um die Kurve weiter abzuflachen. Nur so werden wir diese Krise gemeinsam bewältigen und die Zuwachsraten drastisch senken. Ziel ist, bis Ostern in den einstelligen Bereich zu kommen.“ 

Ziel ist es durch konsequente Umsetzung der Maßnahmen die Tageszuwächse derzeit soweit zu reduzieren, dass diese sich im einstelligen Bereich bewegen. „Für diese enorme Herausforderung brauchen wir alle – jede und jeder Einzelne kann ein Teil der Lösung sein. Nur so können wir die schwerste Gesundheitskrise der vergangenen Jahrzehnte bestehen!“, so Minister Anschober. 

Die Zahl der Testungen in Österreich steigt kontinuierlich an. International ist die Situation unverändert: Europa (inkl. EU) wird immer stärker zum weltweiten Epizentrum der Pandemie.

Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt 

Tauschende sind in Österreich ehrenamtlich tätig, tausende haben sich in den vergangenen Tagen neu registriert. Sie leisten einen wertvollen Beitrag, leben Hilfsbereitschaft, Mitmenschlichkeit und Solidarität, auch wenn eine gewisse Distanz eingehalten werden muss. Anschober: „Menschen helfen und unterstützen in allen Bereichen - bereits Zehntausende sind aktiv und täglich werden es mehr. Genau dieses Miteinander, diesen Zusammenhalt braucht es jetzt“. 

Neben der Mithilfe bei Caritas, Volkshilfe, Team Österreich und vielen mehr, sind es beispielsweise (ehemalige) Zivildiener, dies sich zum freiwilligen Dienst gemeldet haben. Tausende Menschen in Österreich sind aktiv in der Nachbarschaftshilfe und hunderte Projekte im ganzen Land sind entstanden, um den besonders schutzbedürftigen Gruppen zu helfen, österreichische –  klein- und mittelständische Unternehmen und Organisationen – zu unterstützen oder einfach auch Raum für Austausch und Dialog zu bieten. Und täglich werden es mehr. Kreative und innovative Projekte, die vor allem auf digitale Plattformlösungen setzen und so soziale Interaktion und Unterstützung fördern.

Weitere Infos:

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