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Gesunde Tipps für die Hitze (Hitzetelefon)

Thermometer vor Himmel © Thaut Images
10.08.2015

Bei einer Hitzewelle wie der aktuellen treten am Tag extrem hohe Temperaturen auf und in der Nacht fehlt die Abkühlung. Die Hitze kann besonders Babys und Kleinkinder, ältere Menschen sowie kranke Personen gesundheitlich belasten. Gesunde Erwachsene sind normalerweise nicht gefährdet.

Tipps zum richtigen Umgang mit Hitze

„Generell gilt es, genug zu trinken, körperliche Anstrengung zu vermeiden und sich nicht zu lange direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen“, erklärte Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser in einer Aussendung. Es empfiehlt sich, Räume ganz früh am Morgen und in der Nacht zu lüften und tagsüber abzudunkeln. Zur Mittagszeit sollte man, wenn möglich, einen kühlen oder schattigen Platz aufsuchen. Leichte, luftdurchlässige und den Körper bedeckende Kleidung beugt Hitzestaus und Sonnenbränden vor. Getrunken werden sollte am besten Leitungs- oder Mineralwasser und zwar mindestens 1,5 bis drei Liter täglich.

Zu viel Sonne und Hitze, z.B. beim Sport, können zu Sonnenstich oder Hitzestau führen und in weiterer Folge zu Hitzschlag. Alarmsignale sind unter anderen Schwindel, Übelkeit, Krämpfe, erhöhte Körpertemperatur, Fieber, Erbrechen sowie Kopfschmerzen.

Vorbeugende Maßnahmen, um gesundheitlich Probleme zu vermeiden, finden Sie unter Der richtige Umgang mit Hitze.

„Hitzetelefon“ bei Problemen anrufen

Gesundheitsministerium, Hitradio Ö3 und Rotes Kreuz starten ab sofort das „Hitzetelefon“ unter der Ö3-Kummernummer 116 123. Menschen, die unter der extremen Hitze leiden, bekommen wichtige Ratschläge. Das Hitzetelefon ist rund um die Uhr besetzt, kostenlos aus ganz Österreich erreichbar und wird abwechselnd von Mitarbeiter/innen des Gesundheitsministeriums, dem Team der Ö3-Kummernummer und dem Telefondienst des Österreichischen Roten Kreuzes betreut.

Es wird künftig noch heißer

„Es wird künftig noch mehr Hitzewellen und mehr Tropentage in Österreich geben“, erklärte der Umweltmediziner Hans-Peter Hutter vom Institut für Umwelthygiene der MedUni Wien. Ein Anstieg der durchschnittlichen Temperatur würde auch zu einem Anstieg der hitzebedingten Sterblichkeit führen. Um den Klimawandel zu stoppen, seien Verhaltensänderungen nötig, betonte der Experte in einer Aussendung der Medizinischen Universität Wien. Zu den wichtigsten Maßnahmen zähle die Verringerung des CO2-Ausstoßes durch Industrie, Haushalte, Landwirtschaft und Verkehr. So würde weniger motorisierter Individualverkehr, auch bessere Luft bedeuten, wenn man mehr mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist. Mehr Infos dazu finden Sie unter Gesunde Mobilität.

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