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Mehr Arbeitsunfälle vermeidbar

Industriearbeiter © industrieblick
23.10.2012

Etwa alle drei Minuten stirbt in der Europäischen Union ein Mensch an den Folgen eines Arbeitsunfalles oder einer Berufserkrankung. Zwar ist die Anzahl der Arbeitsunfälle in den letzten Jahren zurückgegangen. Dennoch verursachen mangelnde Sicherheit am Arbeitsplatz und schlechter Gesundheitsschutz noch immer viel vermeidbares menschliches Leid.

Mit der Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze 2012-2013: Partnerschaft für Prävention“ wendet sich die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) gleichsam an Arbeitgeberinnen/Arbeitgeber, Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer und andere Interessengruppen. Ziel ist darauf aufmerksam zu machen, wie Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten wirksam vermieden werden können. In einer Schwerpunktwoche werden vom 22. bis 26. Oktober in ganz Europa Veranstaltungen zum Thema „Gesunde Arbeitsplätze“ durchgeführt.

Praxisleitfäden und Checklisten

Zur Unterstützung der Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze“ hat die EU-OSHA zwei Praxisleitfäden erarbeitet. Der Leitfaden „Verantwortung und Führung im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit“ gibt Führungskräften praktische Informationen, wie Sicherheit und Gesundheitsschutz durch Management, Arbeitnehmerbeteiligung und fortlaufende Überprüfung verbessert werden können. Außerdem haben Managerinnen/Manager die Möglichkeit, über ein Selbstbeurteilungs-Tool und mittels Checklisten zu beurteilen, wie gut Sicherheitsmaßnahmen im Betrieb umgesetzt wurden.

Der zweite Leitfaden „Arbeitnehmerbeteiligung im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit“ zeigt auf, welchen Beitrag Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer leisten können. Auch dafür stehen Checklisten zur Verfügung. Zusätzlich bietet eine iPad-App wertvolle Tools und Informationsquellen.

Die Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze“ wird von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz und ihren Partnern in über 30 Ländern koordiniert und fördert Aktivitäten auf nationaler und europäischer Ebene.

Weitere Informationen:

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