Gesundheitsportal
Inhaltsbereich

Neues beim Mutter-Kind-Pass

Mutter-Kind-Pass Cover © Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
12.01.2010

Seit 1. Jänner 2010 sind im Mutter-Kind-Pass drei zusätzliche geburtshilfliche Untersuchungen vorgesehen: eine Ultraschalluntersuchung zwischen der 8. und 12. Schwangerschaftswoche, ein HIV-Test und
ein Zuckerbelastungstest, um Schwangerschaftsdiabetes zu erkennen.

Die Ultraschalluntersuchung konnten Schwangere bisher freiwillig und meist auf eigene Kosten beim Gynäkologen oder der Gynäkologin vornehmen lassen; nun ist sie eine Kassenleistung. Der HIV-Test soll eine rechtzeitige Behandlung der werdenden Mutter ermöglichen, wenn diese HIV-positiv ist. Zudem kann das Kind durch frühzeitige Maßnahmen vor einer Ansteckung geschützt werden. Der Zuckerbelastungstest ermöglicht es, den sogenannten Schwangerschaftsdiabetes zu erkennen, der bei etwa fünf bis zehn Prozent der Schwangeren auftritt. Der Test dauert etwa zwei Stunden: Zu Beginn trinkt die Schwangere eine Zuckerlösung, anschließend werden die Zuckerwerte in Blut und Harn regelmäßig gemessen.

Der österreichische Mutter-Kind-Pass wurde in den 1970er Jahren eingeführt, um die Zahl der Komplikationen während Schwangerschaft und Geburt zu verringern und kindliche Erkrankungen möglichst früh zu erkennen. Will die Familie staatliches Kindergeld in Anspruch nehmen, ist es notwendig, einen Teil der Untersuchungen zu absolvieren.

Weitere Informationen zum Mutter-Kind-Pass finden Sie auf der Homepage des Gesundheitsministeriums.

Drucken RSS-Feed Teilen Feedback
Zum Seitenanfang springen