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Die neue Ernährungspyramide

Ernährungspyramide © BMG
10.03.2010

Wie viel Obst und Gemüse soll ich am Tag essen? Sind drei Portionen Fleisch in der Woche zu viel? Sind Süßigkeiten erlaubt? Einfache und zugleich fundierte Informationen über eine ausgewogene Ernährung zu erhalten ist – aufgrund unterschiedlicher und teils verwirrender Angaben – nicht immer leicht.

Dieser Verwirrung soll nun mit der neuen österreichischen Ernährungspyramide ein Ende gesetzt werden. Die von Gesundheitsminister Alois Stöger Anfang März vorgestellte Ernährungspyramide nach einheitlichen Richtlinien beruht auf ernährungsphysiologischen Grundsätzen und entspricht wissenschaftlichen Empfehlungen. Sie soll den Österreicherinnen und Österreichern gesunde Ernährung – und somit gesundes Leben – leichter machen.

Einfach und leicht verständlich


Die neue Ernährungspyramide ist einfach, leicht verständlich und für jeden erfassbar, so der Gesundheitsminister. Mit ihrer Hilfe kann sich jeder über eine ausgewogene Ernährung informieren – auch Kinder. Denn auch hier gilt einmal mehr: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“.

Auswahl und Menge


Welche Lebensmittel im optimalen Fall in welcher Menge aufgenommen werden sollten, ist anhand der Pyramide auf einen Blick zu sehen. Die Empfehlungen sind in Form eines Bausteinsystems mit sieben Stufen umgesetzt. Einfache Zeichnungen symbolisieren die entsprechenden Nahrungsmittel. Die Basis bilden Getränke (Wasser, ungesüßte Tees, verdünnte Obstsäfte), gefolgt von Lebensmitteln, die für den täglichen Speiseplan bestimmt sind (Obst, Gemüse, Vollkorngetreide und Getreideprodukte sowie Kartoffeln, Milch und Milchprodukte). An der Spitze der Pyramide finden sich fett-, zucker- und salzreiche Produkte sowie energiereiche Getränke. Diese sollten nur selten genossen werden. Erlaubt ist bei einer gesunden Lebensweise grundsätzlich jedes Lebensmittel in entsprechender Menge.

Ein Beitrag zur Gesundheit


Wie wichtig gesunde Ernährung für die Gesundheit und somit für das Wohlbefinden ist, zeigt die wenig erfreuliche Tatsache, dass Herr und Frau Österreicher immer mehr an Gewicht zulegen. Fast jede zweite Österreicherin und jeder zweite Österreicher sind bereits übergewichtig. Auch vor Kindern macht dieser ungesunde Trend nicht halt: Mittlerweile hat schon jedes fünfte Schulkind Übergewicht. Die Ursachen dafür liegen in den meisten Fällen in Fehl- und Überernährung. Sie gelten als wichtige Risikofaktoren für die Entstehung von Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes (Zuckerkrankheit), Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt sowie für bestimmte Krebserkrankungen.

Hier können Sie die neue Ernährungspyramide downloaden.

Weitere Informationen: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen

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