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Herzgesund mit Brot

In Herzform gebackenes Brot © Sonja Priller
06.10.2010

Wer Brot isst, i(s)st gesund. Eine neue Informationsbroschüre widmet sich diesem wertvollen Nahrungsmittel und zeigt praxisorientiert, wie sich Brot und Gebäck in den Ernährungsalltag besser einbauen lassen.

„Gesunde Ernährung ist die beste Medizin. Daher ist es so wichtig, die Bevölkerung darüber zu informieren, um die Ernährungsqualität und damit die Gesundheit zu verbessern“, so Gesundheitsminister Alois Stöger anlässlich der Präsentation der neuen Broschüre „Herz.Genuss.Brot.“. Die Broschüre soll dabei unterstützen, Ernährungsempfehlungen besser in die Praxis umzusetzen. Neben besonderer Berücksichtigung des Nahrungsmittels „Brot“ zeigt die Broschüre mittels eines anschaulichen Modulsystems, wie man sich gesund ernährt. Dieser Ernährungsfahrplan basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und ist als Ergänzung zur Ernährungspyramide zu sehen. Er hilft bei der Umsetzung der Ernährungsempfehlungen in den Alltag.

Besonders wertvoll: Brot


Getreideprodukte sind in der Ernährung die wichtigsten Kohlenhydrat- und Ballaststoffquellen. Sie tragen dazu bei, das Risiko für Übergewicht, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu vermindern. In den Ernährungsempfehlungen wird daher zu mehr komplexen Kohlenhydraten in der Nahrung geraten. Diese längerkettigen Kohlenhydrate sind in Brot, Teigwaren, Reis – bevorzugt in Form von Vollkornprodukten – und Erdäpfeln enthalten. Im Gegensatz zu Zucker gehen diese nur langsam ins Blut über und sättigen daher länger. „Brot ist wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung. Ich bin gerne Brotesser“, so Gesundheitsminister Stöger.

Im Durchschnitt wird in Österreich jedoch wesentlich weniger Brot und Gebäck verzehrt, als im Hinblick auf die Gesundheit wünschenswert wäre. Neben den wertvollen Kohlenhydraten und Ballaststoffen liefern Brot und Gebäck auch wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Vollkornprodukte haben einen hohen Anteil dieser wertvollen Inhaltsstoffe, da das gesamte Korn inklusive Keimlingen und Getreiderandschichten vermahlen wird. Sie versorgen den Körper mit den Vitaminen B1, B2, B6, Folsäure und Niacin. Zudem liefert Vollkorn reichlich Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Eisen und Zink sowie besonders hochwertiges Eiweiß.

Hinweis Vollkorn muss nicht „Körndlbrot“ bedeuten. Es kann fein vermahlen sein wie herkömmliches Mehl. „Vollkorn“ bedeutet vielmehr „aus dem vollen Korn“.

Broschüre „Herz.Genuss.Brot.“


Mit über 50 schmackhaften Rezepten zeigt die Broschüre „Herz.Genuss.Brot.“, wie das traditionsreiche Getreideprodukt mehr als nur Wurst- oder Käseunterlage sein kann: Griechischer Brotsalat, Kürbis-Brot-Auflauf oder süße Brotknödel mit Vanillesauce machen Lust auf mehr Brot.

Die Broschüre „Herz.Genuss.Brot.“ liegt während der Österreichischen Brotwoche von 11. bis 17. Oktober in Bäckereien auf.

Zum Download der Broschüre „Herz.Genuss.Brot.".

Mehr zum Thema Kohlenhydrate erfahren Sie in der Rubrik „Ernährung“.


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