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Internationale AIDS-Konferenz in Wien

Konferenzlogo AIDS 2010
14.07.2010

Als Gastgeberland der 18. Welt-AIDS-Konferenz „AIDS 2010“ steht Österreich im Mittelpunkt des weltweiten Kampfes gegen HIV/AIDS. Von 18. bis 23. Juli 2010 werden in Wien beim weltweit bedeutendsten AIDS-Kongress rund 25.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.

Präsentiert und diskutiert werden die aktuellsten Einwicklungen in der HIV-Forschung. Die Konferenz wird auch eine weltweite Bestandsaufnahme der Verbreitung von HIV/AIDS und den daraus folgenden sozialen und politischen Problemen bieten. Unter den Sprecherinnen und Sprechern befinden sich der frühere US-Präsident Bill Clinton, Gründer der William J. Clinton Foundation, und der Südafrikanische Gesundheitsminister Aaron Motsoaledi. Über die weltweite Verbreitung der HIV/AIDS-Epidemie informiert UNAIDS-Direktor Michel Sidibé.

Schutz der Menschrechte gefordert 

Das Thema des Kongresses, „Rechte hier und jetzt“, soll den Schutz der Menschenrechte als wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Kampf gegen HIV/AIDS unterstreichen. Themenschwerpunkte sind Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie der Umgang mit Drogenkranken. In Vorträgen soll auch aufgezeigt werden, wie Diskriminierung und Stigmatisierung von Betroffenen die AIDS-Prävention erschweren.

Der Konferenzort Wien unterstreicht durch seine Nähe zu den Ländern Osteuropas einen Fokus der Konferenz auf die dortige dramatische Situation: Osteuropa zählt neben Zentralasien zu den Regionen mit den stärksten Anstiegen an HIV-Infektionen. In einigen Regionen Osteuropas und Zentralasiens sind bis zu 80 Prozent der injizierenden Drogenabhängigen auch an HIV erkrankt.

Weitere Informationen:

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