Logo des Gesundheitsportals

e-Medikation

Arzt verschreibt Medikament am Computer © Fotolia/18percentgrey

Viele Patientinnen und Patienten nehmen oft mehrere Medikamente gleichzeitig oder kurz hintereinander ein. Dabei kann es

  • zu Mehrfachverordnungen bzw. Überdosierung eines Wirkstoffes oder
  • unerwünschten Wechselwirkungen kommen,

Das kann in manchen Fällen eine gesundheitliche Gefahr für die Patientinnen und Patienten darstellen. Das Ziel von e-Medikation ist, dieses Risiko zu minimieren und die Sicherheit bei der Einnahme von Medikamenten für die Patientinnen und Patienten zu erhöhen.

Bei e-Medikation handelt es sich um eine erste Anwendung der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA). Sie liefert einen Überblick über alle ärztlich verordneten oder in der Apotheke rezeptfrei gekauften, wechselwirkungsrelevanten Arzneimittel eines Patienten/einer Patientin. Diese wichtigen Informationen werden durch e-Medikation für die behandelnden Ärztinnen/Ärzte in der niedergelassenen Praxis und im Spital sowie für die Apothekerinnen oder Apotheker verfügbar gemacht.

Mit der Beschlussfassung des ELGA-Gesetzes im Nationalrat Ende 2012 wurden die notwendigen rechtlichen Grundlagen für eine österreichweite Umsetzung der e-Medikation geschaffen. Die e-Medikation wurde bereits im Jahr 2011 im Rahmen eines Pilotbetriebes in drei Regionen erfolgreich getestet.

Weitere Informationen finden Sie unter FAQ e-Medikation (SVC).

Die verwendete Literatur finden Sie im Quellenverzeichnis.

Zuletzt aktualisiert am: 04.04.2014
Freigegeben durch:
Redaktion Gesundheitsportal
 
Logo des Bundesministeriums für Gesundheit
Transparente Grafik zwecks Webanalyse