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Impfungen für Erwachsene

Älteres Ehepaar © Simone van den Berg

Mit dem Alter nimmt die Fähigkeit des Immunsystems wieder ab, sich gegen Infektionen zu schützen. Das Risiko für Erkrankungen steigt. Daher ist auch im Erwachsenenalter eine regelmäßige Auffrischung der Impfungen wichtig. Wer bei Durchsicht seines Impfpasses feststellt, dass Impfungen fehlen, sollte sich mit seiner Ärztin/seinem Arzt beraten und gegebenenfalls seinen Impfschutz ergänzen.

Hier finden Sie eine Übersicht über alle empfohlene Impfungen für Erwachsene

Hinweis Mit zunehmendem Alter (individuell ab etwa 50-60 Jahren) nimmt, bei Immunisierung der Impferfolg und damit das Ausmaß und die Dauer des Impfschutzes ab. Dies gilt vor allem bei Neuimmunisierungen. Daher sind Auffrischungsimpfungen teilweise nach einem kürzeren Intervall notwendig.

Ausführliche Informationen zu Impfungen für Erwachsene finden Sie im Impfplan 2015.

Aufklärungspflicht bei Schutzimpfungen

In Österreich gibt es keine Impfpflicht. Die Entscheidung, ob jemand geimpft werden möchte oder nicht, liegt bei jedem Selbst. Um eine Entscheidungsfindung für oder gegen eine Impfung erlangen zu können, bedarf es Information und Aufklärung durch die Ärztin/den Arzt. Nähere Informationen erhalten Sie unter Impfen: Information & Aufklärung.


Wohin kann ich mich wenden?

Impfungen für Erwachsene werden angeboten von:

  • Niedergelassenen Ärztinnen oder Ärzten für Allgemeinmedizin
  • Gesundheitszentren und Bezirkshauptmannschaften

Wie erfolgt die Abdeckung der Kosten?

Die Kosten für Impfungen für Erwachsene werden nicht von der Sozialversicherung übernommen. Die Impfstoffe müssen in der Apotheke erworben werden. Für die Durchführung der Impfung verrechnet die Ärztin/der Arzt ein Impfhonorar.

Hinweis Die bisherige Altersgrenze von 45 Jahren für die Gratis-Masern-Impfaktion für Erwachsene ist Mitte des Jahres 2014 gefallen. Der Impfstoff ist nun für alle Personen ab dem vollendeten 11. Lebensmonat kostenfrei erhältlich. Informieren Sie sich bei Ihrer Hausärztin/Ihrem Hausarzt über Impfaktionen. Auch die Ärztinnen und Ärzte der Gesundheitsämter und Bezirkshauptmannschaften und Ihre Apothekerin/Ihr Apotheker vor Ort beraten Sie gerne.


Die verwendete Literatur finden Sie im Quellenverzeichnis.

Zuletzt aktualisiert am: 17.02.2015
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